Zu Risiken und Nebenwirkungen… und Stillgeschichten Nr. 3

Hinweis: Der folgende Text enthält Markennamen- dies ist keine Werbung, sondern ein Erfahrungsbericht. Bitte die Mittel nicht wahrlos an euer Kind geben, sondern wenigstens einen Apotheker, besser noch einen Homöopathen um Rat bitten.

Wer hier mitliest, weiß ja wie sich unser Spätzchen anfangs gequält hat. Allen Kaiserschnittbabys fehlen die Bakterien des mütterlichen Vaginalganges, die sie bei einer natürlichen Geburt aufgenommen hätten. Dies kann unterschiedliche gesundheitliche Folgen haben. In Großbritannien werden KS-Babys daher z.T. mit Vaginalsekret bestrichen… bei uns kann man nur verschiedene homöopathische Mittel geben, um eine gesunde Darmflora aufzubauen.

Ole bekam ja zunächst Bigaia Tropfen- diese halfen ganz gut, aber es ging ihm noch nicht richtig gut. Daher verschrieb ihm die Homöopathin einige Mittel für den Magen-Darm-Trakt, die auch ganz wunderbar halfen. (Für mich übrigens ein Beweis für die Wirksamkeit von Homöopathie- Babys können sich ja nichts einbilden. 😉)

Die Symbioflor Kur ist nicht nur für KS Babys sinnvoll, sondern kann auch für kränkelnde Kleinkinder und Erwachsene hilfreich sein – Datmbakterien sind sehr wichtig für unser Immunsystem. Seine Pupse stinken zwar nun furchtbar, aber er hat wenigstens keine Schmerzen mehr. ☺

Außerdem bekam er Gentiana Globuli zur Magenanregung – das sind Bitterstoffe, die auch der Leber helfen in Schwung zu kommen. Gegen das gelegentliche Spucken (Übersäuerung) gebe ihm an schlimmen Tagen Schüsslersalz Nr. 9. Die Pefrakehltropfen waren gegen einen aufkeimenden Darmpilz und halfen erstaunlich gut. Die Stuhlfahrbe wechselte bald von grün nach senfgelb und blieb nun auch so…

Alles in allem bekam mein Baby unfassbar viele Mittelchen, aber wenn ich ihm und uns so Leid ersparen konnte, dann kann uch das vor mir vertreten. Sicherlich hätte sich die Darmflora über kurz oder lang auch so aufgebaut, aber ich wollte ihm möglichst schnell helfen.

Viel mehr beschäftigt mich die schnelle Abhilfe, die ich gestern leisten musste. 😔 Nach 90 Minuten Stillen mit etlichen Anlegeversuchen – bei denen Ole auch zunächst schön getrunken hatte, kam einfach keine Milch mehr. So sehr wir uns auch bemühten, der Milchspendereflex wurde nicht ausgelöst. Eigentlich wollte ich Ole in den Schlaf stillen – dieser protestierte nun aber müde und hungrig an der Brust. Und auch wenn es meinen Mamastolz verletzte, wusste ich ganz genau, was sein Problem war (das war ganz anders als die Brustanschreiphase…). So ging ich schweren Herzens in die Speisekammer und holte ein Päckchen Pre Milch, die wir ja auf Anraten der Hebamme seit der Geburt als Backup zuhause hatten. Ich musste erstmal studieren, wie das nun geht und erwärmte sie schließlich im Wasserbad… mit Absicht hatte ich kein Wasser genommen, da ich ja nicht wusste, wie groß sein Hunger war und nicht wollte, dass er so viel Wasser trinkt.

Wir kuschelten uns wieder ins Bett und ich fütterte ihn. Ole trank sofort aus dem Fläschchen, wollte dann aber recht zügig an die Brust wechseln und als er merkte, dass da nichts kam, trank er erneut ein wenig. Dann ließ ich ihn kurz nochmal nuckeln und plötzlich drehte er sich weg, lächelte und schlief selig ein.

Ich musste mich die ganze Zeit zusammen reißen, die Schlafruhe zu wahren, als ich dann im Flur stand, kullerten einige Tränchen… natürlich ist pre Milch nicht schlimm, aber wenn man Stillen kennt und mag, dann ist es ein blödes Gefühl, wenn es nicht klappt. Letztlich waren es nur 40 ml, die er noch wollte…

Da er gerade vor sich hin schubt, legen wir alle 50 – 60 Minuten an. Ich hoffe, dass der Wachstumsschub einfach ungünstig mit dem heißen Wetter zusammenfiel. Tatsächlich hatte ich gestern auch sehr wenig getrunken… darauf muss ich mehr achten. Heute lief es bisher gut… zur Not haben wir noch ein paar Päckchen. Hoffentlich bleiben sie im Regal. Aber im Zweifel geht Oles Wohl natürlich vor…Stillstolz hin oder her.

Stille Grüße von Frau Mutterherz 💕

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34 Gedanken zu “Zu Risiken und Nebenwirkungen… und Stillgeschichten Nr. 3

  1. ja klar, der Placeboeffekt hängt u.a. von der Erwartungshaltung des Patienten ab, z.B. fällt er höher aus bei positiven Vorerfahrungen, oder „weil es bei einer Freundin auch geholfen hat“. Und hängt auch davon ab, mit welchen Worten/ Gesten das „Medikament“ vom Arzt verabreicht wird – „Ich gebe Ihnen hier ein sehr wirksames Medikament“ oder „das kann man mal probieren, kann nicht schaden“ machen da einen großen Unterschied.
    Dieser Effekt ist ja auch nicht nur Einbildung sondern auch tatsächlich messbar, z.B. erniedrigt sich durch das Wissen, mir wird geholfen, der Blutdruck, bei Schmerzen werden körpereigene schmerzhemmender Stoffe ausgeschüttet etc… ähnlich wie bei Entspannungsverfahren.
    Je nach den zu behandelnden Beschwerden fällt er auch unterschiedlich aus, kann durchaus auch 50% ausmachen.

    Den Placeboeffekt hast du aber immer mit drin, egal was du gibst.
    Darum muss man ihn „rausrechnen“, wenn man rausfinden will, ob ein Mittel wirklich eine Wirkung hat, die auf einen darin enthaltenen Wirkstoff zurückzuführen ist.
    Darum kontrolliert man immer die eine Studiengruppe (nur Placebo) gegen die andere (Medikament).

    Nur am Rande, da wir schon beim Rechnen sind: gerade die sogenannten Hochpotenzen in der Homöopathie sind so stark verdünnt (denn durch Verdünnung und Verschütteln soll die Wirkung angeblich weiter steigen), dass schon rein rechnerisch kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr in dem dann verwendeten Mittel ist.
    Du würdest also, wenn du die Globuli chemisch analysierst, oft nur noch Zucker finden. Provokant schlage ich daher statt Osanit-Kügelchen gerne mal die Liebesperlen aus dem Supermarkt vor, den Babys dürfte das egal sein, und schmecken tun die genauso, „helfen“ also auch – haben wir probiert.
    Entschuldige, wollte Deinen Blog nicht sprengen, kann mir nur nicht vorstellen, dass auch in Zeiten von Fake news keiner mehr Interesse an wissenschaftlichen Daten hat, eine unserer wichtigsten Errungenschaften. Spreche Dir überhaupt nicht ab, dass es für Euch hilfreich gewesen sein mag (bei den Probiotika kann das durchaus auch an den Inhalten gelegen haben), und wünsche weitere alles Gute mit Eurem Sonnenschein.
    LG Sue

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  2. Natürlich kann jeder machen, was er mag und auch dafür viel Geld ausgeben, auch wenn inhaltlich nix drin steckt. Ganz korrekt formuliert wäre „keine über den Placeboeffekt HINAUS gehende Wirkung“. Ich will es auch keinem ausreden, mir als Medizinerin und Wissenschaftlerin geht dieser derzeitige Hype nur sehr quer.
    Es gibt ja kaum ein Mittel, das man so leicht in Studien testen kann wie Tabletten/ Globuli, da man sie optimal „verblinden“ kann – das ist was Frau Norwegen schrieb – weder Arzt noch Patient dürfen wissen, wer das Verum ( Medikament) und wer das Placebo bekommt. Dennoch konnte keine über den Placeboeffekt hinaus gehende Wirkung nachgewiesen werden.
    Das macht ja in der Praxis auch nix, könnte man sagen, denn „wer hilft hat recht“ , ein alter Medizinerspruch. Man könnte es dann aber auch viel günstiger haben. Und die immer wieder geäußerte These, es wirke ja wohl doch, ist eben nicht haltbar.
    So, nun hör ich auch auf, es kann sich jeder selbst informieren und dann entscheiden.

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    • Ok. Aus Sicht einer Schulmedizimerin kann ich deine Bedenken/ Einwände durchaus nachvollziehen!

      Ich habe noch eine Frage 😊: die 10 – 15% aus den Studien sind doch ein Mittelwert? D.h. es gibt Menschen da zeigt sich durch Homöopathie gar keine Verbesserung und es gibt Menschen, da zeigt sich eine Verbesserung z.B. um 50 %, richtig? Weil Letztere z.B. eine stärkere Autosuggestion haben… oder? Lg

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  3. Hallo Frau Mutterherz,
    meintest du mich mit der doppelten Verneinung? Die habe ich schon gesehen, heißt ja im Klatext, es wirkt wie ein Placebo, aber eben nicht mehr. Der Placeboeffekt beträgt im Durchschnitt 10-15% Besserung, egal was für nen Quatsch man appliziert. Genau das schafft die Homöopathie auch, aber nicht mehr.
    Wenn man es wissenschaftlich zusammenfassend beleuchten will, es gibt im Lancet 2005 eine Metaanalyse aller zur Verfügung stehenden Studien, die den heutigen Qualitätskriterien von wissenschaftlicher Arbeit entsprechen. LG !!

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    • Ja ich meinte dich. 😊 lassen wir mal die Wirksamkeit außen vor – wenn 10% messbare Wirkung eine gefühlte Verbesserung von 80 % bringen, ist das ja für denjenigen auch super – abgesehen davon brachten schulmedizinische Mittel nur wenig gefühlte Verbesserung.

      So nun zum Wesentlichen: da steht „hat nicht keine Wirkung“ = hat eine Wirkung … und zwar nicht über den angeblichen Placeboeffekt, sondern eine Echte (so verstehe ich die Aussage als Germanistin)
      Ein Bezug auf Prozente wie du ihn darstellst, ist in der Aussage nicht enthalten.

      Darüber hinaus kann natürlich jeder selbst entscheiden, wofür er Geld ausgibt…und wenn Leute zum Hellseher gehen und damit glücklich sind: fein ☺. Ich habe ja auch keine Wissenschaftlichkeit beansprucht, sondern einen Erfahrungsbericht geschrieben. 😁 LG

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  4. …ein teuer erkaufter Placeboeffekt für meinen Geschmack, tut vor allem der boomenden paramedizinischen Industrie richtig gut. Man könnte ebeso Zuckerkügelchen aus dem Supermarkt nehmen, Problem dabei ist nur, dass auch der Verabreichende dann eine andere Erwartungshaltung hat und dann hätten wir wieder die sich selbst erfüllende Prophezeiung, nur eben andersrum.
    Danke Frau Norwegen

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  5. Ich kann verstehen dass es hart für dich war PreMilch zuzufüttern, aber kann dich da auch beruhigen: ihr steht kurz vor der Beikosteinführung und die „Fremdeiweiße“ machen ihm nichts mehr aus. Und selbst in den ersten Tagen (so wie es bei uns war) ist nur MuMi natürlich das Beste, aber wenn es nicht reicht, dann ist Pre Milch auch nicht der Weltuntergang… das musste ich mir aber auch iiimmer und immer wieder sagen, als es bei uns dann nötig war. 😉
    Heute läuft meine Milch zum Glück problemlos, aber da wir ja schon Beikost geben, geben wir bei dem Wetter auch mehr Wasser zum Trinken. Ich weiß nicht wie das bei uns aussehen würde ohne das Wasser. Sie schwitzt auch so enorm, die Pipimenge ist (trotz zusätzlichem Wasser) echt deutlich gesunken. 😮

    Und mit der Beikosteinfürung würde ich mich auch nach dem kleinen Mann richten. So haben wir es auch gemacht und kurz vor Ende des 5. Monats angefangen. Also ich glaube ~20 Wochen war sie da auch. Sie isst bis heute echt wenig Brei, ich bin da aber auch entspannt und richte mich voll nach ihr. Obst- und Gemüsesticks verschlingt sie immer. 😄 Wir fahren eine Mischung aus Brei und BLW und sind da sehr zufrieden mit. 😊

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  6. Ich hab bei der ersten Premilch im 4. Monat auch geweint, aber nur mit der Pumpe kam halt auch nicht mehr genug. Ein paar Tage war ich geknickt und danach war es halt einfach so. Genieß die Zeit, die das mit stillen klappt und der Rest wird dann halt mit pre oder danach Brei zugefüttert. Die ganzen Mittel hin oder her kann man ausprobieren, aber wie immer würde ich auch hier versuchen, den Druck rauszunehmen. Ich weiß, leichter gesagt als getan…

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    • Beim Pumpen kommt bei mir auch fast nix mehr… tatsächlich versuche ich möglichst entspannt zu bleiben.
      Es ist keine kritische Phase, er hat ein gutes Gewicht und falls ich zufüttern muss, dann ist es halt so… wie sagte meine Schwiegermutter: „Irgendwann wird er ja auch richtig essen…“ ☺

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  7. Ein kurzes Wort von einer stillen Mitleserin, bevor der Schlaf mich packt:
    Malzbier und Bockshornkleekapseln haben bei unserem anfänglichen Stillproblem Wunder gewirkt (und viiiiel trinken). Nachdem mein Kleiner zunächst eine Seite stark favorisiert hat, lief es mit den Kapseln schon bald an beiden Seiten richtig gut-im wahrsten Sinne des Wortes 🙂

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  8. Möhre stopft 🙈 da muss man am anfang echt vorsichtig sein.

    Das er nicht mehr denn msr auslösen konnte ist natürlich blöd. Manchmal dauert es ewig und bevor die zwerge schreien, kann man sich so helfen. Grundsätzlich wird ja aber die Milch beim stillen gebildet und mir hat dann immer permanenter Seitenwechsel geholfen (teilweise wirklich 3 mal Nuckeln links, rechts, links, rechts und so weiter). 🙈 Ich war unterwegs und hätte auch kein back up zu Hause gehabt 🙈🙈🙈

    Ich trink gerne auch mal ein malzbier, auch wenn es nicht erwiesen ist, dass es die Milchmenge steigert. Schmecken tut es trotzdem. 😀

    Ihr macht das schon genau richtig so :-*

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      • Ne, nach 90 Minuten hätte ich vermutlich auch resigniert. Merkwürdige ist es trotzdem 🤔🤔🤔

        Manche wissen das mit der Milch nicht, deswegen hab ich es erwähnt. Sollte nicht übergriffig sein oder so 🙈

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      • Alles gut, ist ja schön, falls das hier noch andere lesen.

        Ich habe schon bemerkt, dass ich auf Stress und zu wenig Essen mit weniger Milch reagiere und denke, ich war einfach blockiert. Vielleicht hat Ole irgendwann auch nicht mehr effektiv gesaugt vor lauter Müdigkeit… und vielleicht brauchte ich auch einmal die Gewissheit, dass er auch ein Fläschchen akzeptiert – denn ich hätte natürlich noch länger probieren können oder ihn in die Trage packen können.
        In der Rückschau war es nicht zwingend notwendig, aber es war zumindest auch kein Drama…und das ist ja auch eine wichtige Erkenntnis. 😘

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  9. Oh ich kann so nachvollziehen wie du dich gefühlt hast. ABER wenn es den Mäusen damit besser geht. Es war für mich am Anfang total schwer – heute machen wir eine Kombination aus Stillen und Zufüttern und sind sehr glücklich damit. Ihr werdet euren Weg finden. Wenn du das Gefühl hast es ist auch mit viel Trinken zu wenig Milch, kannst du ja mal aktivierte Bockshornkleesamen Kapseln probieren. Das hilft nachgewiesen die Milchmenge zu steigern.

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    • Heute lief es beim Schlafen gehen zum Glück ohne Probleme, aber ich werde es im Auge behalten. Ich hoffe das es so reicht und bin gespannt wie es sich entwickelt, wenn wir mit Beikost beginnen….

      Ole saß heute beim Essen auf meinem Schoß und öffnete bei jedem Bissen, den ich nahm, ebenfalls sein Mündchen… soooo süß 😍 er schimpfte sogar als er nichts abbekam 😅

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      • Ja wir überlegen schon bereits nach dem 5. Monat anzufangen. ☺ Hab schon Möhre und Kürbis vorgekocht und eingefroren… dieses Jahr war alles so früh im Garten reif. Was mag die Kämpferin am liebsten?

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      • Wow sehr fleißig. Ihr könnt ja einfach ausprobieren ob Ole das schon essen mag. Ich finde es entscheiden immer die Mäuse was sie wollen.
        Gerade mag sie gerne Kürbis+ Kartoffel und Karotte+Kartoffel. Fleisch mag sie auch. Pastinake fand sie nicht so gut. Bald gibt’s Abendbrei. Ich freu mich schon- ich liebe Grießbrei 😁

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      • Auf den Abendbrei freu ich mich auch…bzw auf die Reste. 😅
        Ich hab ihn beim Kochen mal den Löffel ablecken lassen… er hat gelacht. Aber ich mag erst nach der 20. Woche starten… das ist nach seiner Taufe. Das passt gedanklich irgendwie für mich. 😉

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  10. Liebe Frau Einstrich – natürlich wirkt Homöopathie bei Babys (und Haustieren) – genauso wie bei Erwachsenen über den Placeboeffekt. Deswegen werden wissenschaftliche Studien doppelblind durchgeführt, damit auch die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt nicht weiß, ob gerade Placebo oder Medikament verabreicht wird. Homöopathie hat nicht keine Wirkung, nur eben keine über den Placeboeffekt gehende.

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    • Könntest du deine Aussage, die du mit diesem Kommentar treffen wolltest, bitte nochmal verdeutlichen 🙈😁.. Stillhirn und so. Weil ich nicht weiß, ob Sue oder ich dich „falsch verstehen“. Sorry, dass wurmt mich grad als Deutsch-Lehrerin 😅…

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      • Hm, ich hatte dir hier eigentlich schon geantwortet, sehe es aber nicht mehr. Also nochmal: Sue hat mich schon richtig verstanden. Aber weil du etwas von „echter Wirkung“ geschrieben hast: Der Placeboeffekt ist eine echte, weil messbare Wirkung. Er wirkt meinen letzten Informationen zufolge sogar, wenn man weiß, dass man gerade nur Placebos nimmt. Echt spannende Sache jedenfalls.
        Bei eurem konkreten Problem kann es natürlich sein, dass es kein evidenzbasiertes Medikament gibt, das (deutlich) besser als ein Placebo wirkt. In so einem Fall ist ein Placebo natürlich günstig, weil es natürlich auch weniger Nebenwirkungen hat. 😉 Ob man für die Placebowirkung no name Placebos oder teure Homöopathika verwenden möchte, muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden. Mag sein, dass teurere Placebos in manchen Fällen besser wirken. So genau habe ich mich nicht damit beschäftigt. Aber wenn Tablettenfarbe, -form und -größe eine Rolle in der Wirksamkeit spielen (das ist erwiesen!), dann wäre das natürlich denkbar. 😉

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      • Das Farbe, Form, Größe ne Rolle spielen, wusste ich. 😊 Insofern wäre der Preis natürlich als Verstärker denkbar, wobei ich Ole ja nicht sage, was er bekommt… z.b. helfen die Plazenta-Globuli sehr wohl beim Quengeln nach der Impfung, aber nicht beim Quengeln wegen den Zähnen (obwohl ich erwartet hätte, dass sie da was bringen…) deswegen hab ich halt doch osanit geholt. Hilft. 😂… aber vielleicht spielt mir mein Unterbewusstsein hier auch nen Streich. 😉

        Aber ich habe das Gefühl etwas für Ole tun zu können, bei seinem Schmerz, bin vielleicht dadurch entspannter und helfe ihm dann damit wirklich… egal. Dann war’s mir das Geld auch wert. 😊

        Ist ja wie mit PEKIP, Babyschwimmen etc. „braucht“ man auch nur fürs Gefühl… LG

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  11. Oje, ich kann gut verstehen wie schwer dir das Zufüttern gefallen ist! Mach dir keine Vorwürfe! Ganz sicher merkt Ole auch beim Fläschchengeben deine Zuneigung und fühlt sich wohl und geborgen. Und deine Brust ist ja auch noch da. Ich wünsche euch, dass es sich wieder gut eingespielt!
    Als ich beim Großen zufüttern musste, war mir natürlich auch er wichtig. Aber was ich auch gemerkt hab: Happy Mummy, happy Baby! Alles was DIR die Sicherheit geben kann, dass es ihm gut geht, ist richtig für euch. Und wenn das eben eine Zeit lang ein Doppelmodell ist, dann ist das halt so.
    Liebe Grüße!

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