Er is(s)t begeistert – und ich auch 😊

Seit einer Woche kommt hier ja nun der schon lange vergötterte Löffel zum Einsatz… Ole is(s)t begeistert.

Lange hab ich überlegt wie ich das mit dem Brei nun angehe, Beikostpläne studiert und etliche Blogs und Ratgeber durchforstet. Und nach langem Überlegen hab ich beschlossen, ich mach das jetzt einfach ohne Plan nach Bauchgefühl. 😉

Ole bekommt Muttermilch, seit ein paar Tagen fast wieder ausschließlich, da er das Zufütterungsfläschchen regelmäßig ablehnt – während des Schubs waren wir bei ca. 200 – 400 ml Prenahrung zusätzlich über den Tag verteilt. Seit der 19 Wochen Schub vorbei ist, kann Ole einschlafen 🎉🎉🎉. Teilweise komplett selbständig mit Sternenhimmel und Babymusik – ich muss nicht mal im Raum sein 😮, teilweise einfach beim Wippen (ganz ohne Weinen- ich bekomme es immer erst später mit) und teilweise, vor allem während der Erkältung, an der Brust bzw. beim Kuscheln (meine Sorgen im August waren also völlig unbegründet). Er schläft immernoch nicht durch, aber die Abstände sind wieder verträglicher.

Im Bett haben wir nun eine gute Alternative zum pucken gefunden- ich lege ein ganz festes Kissen mit ins Bettchen. So kann er sich nicht umdrehen bzw. sein Gesicht reindrücken und hat die nötige Begrenzung, um sich sicher zu fühlen. Wir hatte ja im ersten Beistellbett keinen Himmel bzw. kein Nestchen. Beim Kinderbettenkauf (mit Beistellbettfunktion per Reißverschluss) hat sich aber gezeigt, dass Ole das ganz toll findet und tatsächlich schläft er nun die halbe Nacht und den kompletten Mittagsschlaf alleine in seinem Bettchen – ich konnte also wieder mal feststellen, dass mein Baby seinen eigenen Kopf hat. Schlafempfehlungen hin oder her. 😁

Essenstechnisch fahren wir hier nun also dreigleißig mit Brust, Brei und Pre. Wobei ich auch mittags immer erst stille und den Brei nur als „Leckerli“ gebe. Er war so neugierig darauf, dass er ihn auch im satten Zustand verputzt. 😁 Und da ich keine Mahlzeiten ersetze, genügt es ja auch, wenn er ein paar Löffel isst. Begonnen haben wir mit 4 Tagen Kürbis, wobei wir von 6 auf 10 auf 15 Löffel gesteigert haben. Er würde vermutlich hungrig noch mehr essen, aber ich will die Stillmahlzeit vorerst nicht ersetzen, daher gibts nur ein paar Löffel. Manchmal stillen wir hinterher auch nochmal kurz, wenn ich glaube er hat noch wirklich Hunger (hat er nie 😉). Nach 4 Tagen Kürbis gab es nun 4 Tage gelbe Zuccini, auch ausm Garten, und auch ein paar Löffel selbstgekochtes Birnenmus für die Verdauung und weil er so toll Gemüse isst 😍 – die Verdauung läuft bisher auch gut. Toi toi toi.

Ich gebe nun vorerst nur reinen Gemüsebrei – bis ich alle Sorten durchhabe. Dann kommt evtl Kartoffel dazu, aber das weiß ich noch nicht. Die Eiswürfel-Portionen zahlen sich bei den Kleinmengen definitiv aus. V.a. Birne gabs nur einen Eiswürfel als Schwunggeber – ich habe übrigens keinen guten Grund gefunden, warum man nicht auch Obst dazu geben darf. Gekocht ist das Allergierisiko gering und in anderen Kulturen bekommen Babys ab der 1. Lebenswoche Apfelbrei und wir wüssten, glaube ich, wenn ganze Nationen gegen Äpfel allergisch wären 😁… das ist ja der wirkliche Stillvorteil: solange es echte BEIkost ist, muss man sich wegen der Nährstoffe keine Gedanken machen und kann einfach dem Kind die Freude am neuen Erlebnis Essen vermitteln.

Ole ist übrigens auch in dieser Beziehung ein selber-mach-Baby und will den Löffel immer mit anfassen, aber an gedünstete Gemüstesticks trau ich mich noch nicht, dazu ist er mir wirklich noch zu jung.

So wir starten nun in unseren 2. Urlaub in den Harz.😊 Eine schöne Woche wünscht euch Frau Mutterherz 💕

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11 Gedanken zu “Er is(s)t begeistert – und ich auch 😊

  1. Wir haben Madita von Anfang an auch Fingerfood gegeben und sie hat es geliebt. Wichtig ist dass die Mäuse richtig aufrecht sitzen dabei. Was das Verschlucken angeht passiert ihr das heute genau wie vor 3 Monaten. Sie stopft sich aber auch immer Unmengen an Essen in ihren Mund. 🙈😄 Wir hatten aber bisher noch nie eine brenzlige Situation. Sie hat das immer alleine gemeistert, zum Teil sieht es halt für die Eltern schlimm aus, wenn die Kinder würgen und die Angst spielt da eine sehr große Rolle. Die Kleinen müssen es halt lernen.
    Also ihr könntet es vom Alter her ruhig auch schon mit Fingerfood probieren, aber verlass dich da am besten auf dein Bauchgefühl und richte dich nach deinem kleinen Mann der zeigt dir schon was wann richtig ist. 😘

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  2. Toll, dass Ole alles bisher gut verträgt. Ich wette, sobald Ole mal an Gemüse knabbern darf, dann ist der Brei out. 😂 Bei uns platzt so langsam der Knoten, Löffel muss auch immer mit festgehalten werden, aber nachdem Raphael letztens ne halbe Gurke weggespachtelt hat, ist der Brei irgendwie out 😅 ich habe auch Obst mit gemischt. Zum Beispiel Zucchini, Rind und pflaume (auch jeweils eine Eiswürfelportion). Zur Eisenaufnahme braucht man ja eh vitamin c, warum also nicht gleich beimischen. 🙈

    Und, er schläft soooo süß 😍

    Gefällt 1 Person

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