Lowcarb Rezepttipp

Da wir gerade ein unglaublich leckeres Lowcarb Essen hatten, mag ich euch mal wieder ein Rezept posten.
Wir hatten 3 Hähnchenbrüste, 6 Scheiben Schinken, ca. 100 g Gorgonzola, eine Hand voll Tk Blattspinat aufgetaut, 150 gr Champignons geviertelt, eine Zwiebel in Spalten, zwei Hand voll Datteltomaten, 150 ml Brühe, 150 ml Marsala, Gewürze… die Champignons mit den Zwiebeln anbraten, die Datteltomaten kurz vor Ende dazugeben. Als Beilage hatten wir Zucchini-Nudeln 🙂

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Guten Appetit wünscht Frau Einstrich

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Halt´s Maul Schweini

Normalerweise nimmt man zu, weil man ein Kind bekommt und danach kämpft man mit den Baby-Kilos (Das ist einem dann aber erstmal egal, da man ja seelig über sein Baby ist). Aber wenn man PCO hat, dann kämpft man schon vorher mit bösen Babywunsch-Kilos (Ist einem nicht egal, weil man ganz unseelig über das fehlende Baby ist). Ich habe mich heute Morgen zum ersten Mal seit seeeeehr langer Zeit wieder auf eine Waage gestellt und war schockiert! Mein erster Impuls war, das Ding aus dem Fenster zu werfen, denn die Zahl war viel zu hoch, als dass sie stimmen könnte. Ich hatte es ja schon länger unterbewusst erkannt, aber nun stand es da in großen Zahlen im Display: 77,9 KG (bei 1,63m =BMI von 29). Schei*e! Also eigentlich bin ich immer sehr relaxt, was mein Gewicht angeht. Drei Kilo hoch und runter lassen mich kalt und ich konnte mich bis vor zwei Jahren auch völlig normal ernähren, ohne gleich zuzunehmen. Beim Essengehen greife ich lieber zu Burgern oder Nudeln als zu Salat. Ich kann echt gut kochen und bin da auch nie zimperlich: entweder es soll schmecken oder es soll gesund sein. Klar gibt es auch leckere kalorienarme Gerichte, aber sind wir mal ehrlich: Bestimmte Sachen brauchen nunmal Fett als Geschmacksträger! Seit ich vor fast zwei Jahren die Pille abgesetzt habe, habe ich nun also 10 Kilo zugenommen. Einfach so, obwohl wir auch noch ein Haus gebaut haben, wobei ich auch (körperlich) viel mitgeholfen habe. Ich bin zwar nicht so die Sportskanone, aber ich mache einmal die Woche Aquafitness oder irgend nen anderen VHS Kurs und habe auch sonst keine Probleme mal nen ganzen Tag auf den Beinen zu sein, wandern zu gehen etc. Leider scheint es wohl aber so, dass das nun nicht mehr genügt. Daher habe ich, nach einer langen und schwierigen Diskussion mit meinem innneren Schweinehund,  zwei Beschlüsse gefasst:

  1. Ich rufe nächste Woch bei einem Arzt an und lasse nen Insulinresistenztest bzw. Glucosetoleranztest machen.
  2. Ich muss abnhemen.

Die Gegenargumente von Schweini waren:

  • Mit PCO kann man eh nur sehr schwer abnehmen, du verschwendest Energie/Nerven, die du für andere Dinge dringender bräuchtest.
  • Sooo dick bist du nun auch nicht. (Was heißt hier sooo dick?)
  • Wenn man Schwanger werden will, soll man den Körper nicht noch zusätzlich mit Diäten stressen.
  • Dann haben wir ja bald gar nichts mehr, was uns Spaß macht.
  • Jetzt müssen wir uns nicht mehr nur seelisch, sondern auch körperlich, quälen.
  • Ich hab echt keinen Boch auf die Schei*e!!!

Ich konnte da leider nicht viel dagegen sagen, außer: Halt´s Maul und denk an das Baby, das ich irgendwann im Arm halten will! Schließlich habe ich vor unserer Hochzeit auch abgenommen und da ging es nur darum toll noch toller in einem weißen Kleid auszusehen, das ist als Motivation doch eigentlich nichts im Vergleich zu einem Babywunsch! Sicher damals bin ich einfach 3 – 4 mal pro Woche  für 2 – 3 Stunden ins Studio gegangen, weil ich die Zeit dazu hatte und sonst nicht so eingespannt war, aber irgendwie bekomme ich das schon hin. Außerdem fühle ich mich ja auch nicht mehr so wirklich wohl, unabhängig vom Babywunsch bin ich schließlich auch noch Frau und als solche modebewusst und es wäre doch eine Schande permanent rumzulaufen wie „Wurst in Pelle“ – immmerhin „eine hübsche Wurst“, wie der Lieblingsmann betonte. Naja jedenfalls wisst ihr es jetzt alle und somit muss ich es jetzt auch durchziehen! Ein Zielgewicht habe ich mir noch nicht überlegt, aber langfristig wären so 10 Kilo ganz gut. Als ich den Lieblingsmann kennenlernte, hatte ich zwar 20 Kilo weniger, aber da war ich auch erst 18 und daher erscheint mir das eher unrealistisch ich hab echt keinen Bock, mir gleich so ein krasses Ziel vorzunehmen. 🙂 Ansonsten sieht der Masterplan vor, dass ich erstmal auf die bösen Kalorien (Kuchen, Süßes etc.) und den Nachschlag beim Essen verzichte, dafür die Obst- und Gemüsezufuhr erhöhe. Viel weniger essen als jetzt kann ich nicht, da ich echt ständig Hunger habe und alle drei Stunden mein Blutzucker so sehr absackt, dass mir schlecht und schwindelig wird, sodass ich dann etwas essen muss!

Weiß jemand, ob eine bestimmte Ernährungsform bei PCO effektiv ist zum Abnehmen? Rohkost, Low Carb? Sporttechnisch habe ich noch keine konkreten Pläne, vielleicht komme ich in den örtlichen Zumbakurs noch rein (auf Land gibts davon leider nur einen!) oder ich melde mich in einem Studio an, aber auch da habe ich in der Nähe noch keines, das mir spontan zusagt.

Also dafür, dass ich keinen Neujahrs-Vorsatz hatte, finde ich das jetzt nen krassen Entschluss (Merkt  man eigentlich das Schweini mitschreibt?!). Nun ja verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Entschlüsse! Und ich habe ja gesagt, dass mir das mit dem ganz schnell schwanger werden nicht so wichtig ist, dann kann ich ja auch erst abnehmen, um dann ganz gezielt am Bauch zuzunehmen!

In diesem Sinne: Sport frei!Eure Frau Einstrich