9. Monat mit dir 💕

Neun. 😲 Neun Monate bist du nun schon auf der Welt – es ist immernoch unglaublich. Dieser Monat war schön und echt anstrengend zugleich. In der Nacht vor Weihnachten hattest du ja das erste Mal 6 Stunden am Stück geschlafen. 😍 Diesen Rekord gab es zwar nie wieder, aber zunächst kamst du „nur“ 3 Mal, womit wir noch gut leben konnten. Doch Anfang des Jahres kam der nächste Schub und so gab es nun, auch dank Zahn Nr. 6 &7 sowie neuerdings Nr. 8, wieder viele Nächte, in denen du erst ewig nicht einschläfst und dann fast stündlich wach wirst, weinst, trinken willst oder einfach mal eine Stunde durchs Bett krabbeln willst. Da uns das langsam sehr gefährlich erschien – nicht dass du mal abstürzt- bin ich mit dir in dein Zimmer ausgewichen. Allerdings wurde es dort noch schlimmer, daher also doch wieder Familienbett. 🤷🏼‍♀️ Auch das Stillen hast du nochmals „reaktiviert“. Ich dachte wir wären bald nur noch beim nächtlichen Stillen, aber deine Zähne oder der Schub oder beides machen dir so zu schaffen, dass du auch tagsüber immer wieder trinken willst – dabei bist du äußerst energisch! 🙈 Außerdem gibt es neuerdings wieder richtige Wutanfälle, wenn du deinen Willen nicht bekommst. Jetzt kann ich es aber besser einordnen als noch vor ein paar Monate, daher find ich es gar nicht so schlimm. Manchmal lässt du dich trösten und wenn man etwas Spannendes findet, dann kannst du innerhalb von Sekunden wieder lachen. 😘😋Du Räuber!

Allgemein wird immer deutlicher, was du willst. Du zeigst konkret auf Sachen und hast verschiedene Gesten für „hochnehmen“ oder „will ich haben“, “ komm her“ usw. Unterstrichen werden die Gesten durch Laute, die den Wörtern ähneln , z.B. mehmem oder da/dasss/dd. Letztlich hast du beim Spielen BaBaBa gerufen als es Bälle gab und Kat Kat als du Fritz gesehen hast. Ich finde diese Entwicklung total spannend und sehr süß!

Wenn du gute Laune hast, bist du auch wirklich kooperativ. Du lässt dich mit Pants prima im Stehen wickeln und hilfst auch beim an- und ausziehen. Wir baden nun alle 2 Tage mit dir und du hüpfst immer fast in die Wanne vor lauter Vorfreude. 😅 Zum Glück haben wir uns damals gegen Stufen vor der Wanne entschieden, sonst würdest du vermutlich bald alleine baden… denn das Wasser kannst du schon einlassen. 😉

Du stehst frei, wenn du dich auf etwas anderes konzentrierst und beide Hände brauchst. Du kannst die Treppe hoch krabbeln und wenn man dich bittet etwas zu bringen, z.b. ein Spielzeug, dann machst du das manchmal…mit einer ganz ausgefeilten Krabbel-Schiebe-Technik. 😁 Du fütterst Opa oder mich, wenn du satt bist, aber noch Essen hast. Du kannst Banane von der Gabel essen, wenn man sie dir aufspießt. Dein Essverhalten ist deutlich besser geworden. Meist schaffst du nun 130 – 180 gr Brei. Und stillst bis zu 7 Mal täglich UND trinkst zwi. 400 – 800 ml Pre Milch. 🙈🤔 Außerdem hast du auch schon zweimal auf MEIN Essen bestanden, zum Glück gab es da jedes mal etwas, was ich dir geben konnte.

Insgesamt bringt dieser Schub also wirklich viele Entwicklungen mit sich und daher ist es nicht verwunderlich, dass du manchmal knatschig bist…

Du wiegst jetzt ca. 8,3 kg und trägst Größe 74/80.

Ich könnte mir kein süßeres und cooleres Baby erträumen als dich! Ich freue mich so, dass ich deine spannende Entwicklung noch 8 weitere Monate so intensiv begleiten darf. Spätzchen, du bist unser größter Schatz! Wir lieben dich! 😍💋

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Babykurse und Muttibespaßung

Da ich ja eher zum Typ Mensch gehöre, der viele Sozialkontakte braucht, um glücklich zu sein, machen wir nun einige Babykurse und ich dachte ich gebe euch mal einen Überblick. Wir haben den Großteil erst mit sechs Monaten begonnen und ich persönlich finde auch, dass es für ganz Kleine oft zu trubelig in solchen Kursen ist… ich denke, selbst sehr ausgeglichene Babys stresst das, was man ja schon bei der Rückbildung merkte.

PEKIP: der einzige Kurs, den wir schon mit 8 Wochen begonnen haben- wobei die ersten Stunden für Ole schon anstrengend waren. Es geht hier hauptsächlich um Bewegungsförderung und später gemeinesames freies Spiel. Normalerweise sind die Kids nackig, um sich besser bewegen zu können. In meiner Gruppe hat es sich so entwickelt, dass wir nun die Windeln oft anlassen, da alle Kids nun laufen oder krabbeln – und uns die Putzerei in den aufwendigen Kletterparcours einfach zu nervig ist. 😎 Aber das kann jede Mama bei uns nach Lust und Laune entscheiden. Im Idealfall geht PEKIP wie bei uns über das gesamte erste Lebensjahr, sodass dies quasi der erste „Freundeskreis“ der Babys ist. In unserer Gruppe gab es ganz viele motorische Frühstarter, weswegen mir Oles Geschwindigkeit gar nicht so auffällt. 😊 Die Leiterin ist äußerst kompetent und hat uns einige Tipps zum richtigen Umgang mit den Kids gegeben, aber auch Themen wie Autositze, kindersichere Wohnung, Beikost und Kinderschuhe werden nebenbei diskutiert. Die Frau ist gelernte Frühpädagogin und macht ihre Sache wirklich gewissenhaft. Sie gibt den Kindern ganz tolle Anregungen und organisierte für uns einen kostenlosen Beikostkochkurs und kennt alle Babyexperten im Umkreis – es ist übrigens auch unsere Trageberaterin, die uns damals ihren Termin bei der Osteopathin abgetreten hat. 😊 Sie schaut sich alle Babys genau an und gibt uns Hinweise, wenn wir irgendwas ärztlich abklären lassen sollten. PEKIP kostet hier ca . 10€/Stunde- was natürlich ziemlich teuer ist, aber in diesem Gesamtpaket der Frühförderung ist es das Geld wert.

KANGA: Seit ein paar Wochen machen wir bei dieser Frau auch Kanga – also Fitness mit Trage. Das ist echt witzig und für alle, die Aerobicerfahrung haben, problemlos umsetzbar. Die Schritte kennt man von Zumba, StepAerobic usw. Auch hier zeigt sich ihre große Sorgfalt- sie achtet sehr auf unseren Beckenboden und auf korrekte Ausführung der Übungen.

BABYSCHWIMMEN: Im November und Dezember waren wir beim Babyschwimmen. Den Kurs hatte ich über die VHS gebucht und somit war er mit 5€/Stunde inkl.Eintritt recht günstig. Ursprünglich wollte ich woanders hin und hatte das auch schon gebucht, dann habe ich allerdings viel schlechtes über diesen Kurs und das anscheinend sehr kalte Schwimmbad gehört. 😱 Deswegen bin ich dann nochmals gewechselt und das hat sich definitiv gelohnt. Unser Kurs war super angeleitet und die Trainerin hat uns einiges gezeigt und schöne Spielideen mitgebracht und wir konnten verschiedene Schwimmhilfen testen. 🏊‍♀️ Ole hat es total genossen. Aber auch hier finde ich, dass das Kind min. 5 Monate sein sollte, um eine sichere Kopfkontrolle zu gewährleisten, dann ist es einfach entspannter als Eltern. Da der Lieblingsmann nicht immer konnte, war meine Mutter zweimal dabei und sie fand es auch super. Natürlich wäre es auch alleine mit Baby gegangen, aber zu zweit fällt das Duschen und Umziehen wesentlich leichter. Wobei wir mit Ole echt Glück haben, wir duschen ihn seit er acht Wochen war, daher findet er es total witzig und man kann ihn einfach drunter halten. Es gibt dabei mal ausnahmsweise nie Geschrei. Wir machen es nun immer so, dass ich mich und Ole dusche und Ole abtrockne. Dann gehen wir nochmal knapp 10 Minuten in die Infrarotkabine – war ein Tipp der Schwimmlehrerin. Dabei trocknet das Baby richtig und man selbst ohne großen Aufwand, außerdem wird das Baby aufgewärmt. In dieser Zeit zieht sich die Begleitung an. Dann übergebe ich Ole und die Begleitung zieht ihn an, ich mache ein Fläschchen, das Ole bekommt, während ich mich fertig anziehe.

MamaWorkout: Diesen Kurs habe ich zu Weihnachten bekommen. Es gibt verschiedene Varianten (Schwangere, mit Baby, ohne Baby). Ich gehe ohne Kind hin, um mich mal wirklich auf die Übungen konzentrieren zu können. 😉 Im Wesentlichen ist es mehr Beckenbodentraining als richtige Fitnesstraining. Die Übungen sind wirklich abwechslungsreich und wesentlich schöner als bei der Rückbildung. Die Trainerin ist nicht ganz so mein Fall vom Typ her, aber sie ist dennoch kompetent. Außerdem kenne ich ein paar Mamas in dem Kurs, eine ist sogar eine ehemalige Klassenkameradin. Auch hier kostet die Stunde 10 €. Ole ist in dieser Zeit bei meiner Mama – das war Teil des Geschenks. Wobei sie das glaube ich auch sehr genießt. 😁 Sie hört dafür sogar immer früher auf zu arbeiten. Sie spricht sich vorher gut mit mir ab, z.B. was er essen darf/soll und ich habe ein gutes Gefühl. Ole hat auch noch nie geweint in den 1,5 Stunden, er ist meist fröhlich und müde, wenn ich zurückkomme. Beim ersten Mal wollte er sofort stillen als ich kam, mittlerweile ist er ganz entspannt und bleibt (nach einem Küsschen zur Begrüßung) bei Oma oder Opa auf dem Arm. Ich finde, das ist eine gute Übung zum „Loslassen“.😉

ElBa: Da Ole in eine DRK Kita gehen wird, haben wir die Möglichkeit am dortigen Eltern/Baby Kurs teilzunehmen. Geleitet wird er abwechselnd durch zwei Kita-Erzieherinnen, wovon eine, dann auch die neue Gruppe übernimmt. Die Stunde kostet 3€, einige Kassen übernehmen die Kosten. Auch hier beginnt der Kurs idealer Weise mit acht Wochen und geht bis zum ersten Geburtstag bzw. zur Eingewöhnung. Da natürlich nicht alle Kinder einer Gruppe gleichalt sind, begann für uns der Kurs mit fünf Monaten und für das jüngste Baby mit Drei. Inhaltlich soll es um typische Mama-Themen (Schlafen, Essen, Spielen, Tragen etc.) gehen. Hier zeigt sich der deutliche Nachteil im Vergleich zu PEKIP – wo alle fast gleichalt sind- denn einer Mama nach acht Monaten etwas zum Tragen zu erzählen, ist eigentlich Unsinn. Wer trägt, kann es bis dahin, und wer nicht trägt, fängt vermutlich auch nicht mehr an. Zumal die Erzieherin selbst noch nie ein Baby getragen hatte (sie hat Zwillinge), also lediglich das Infoblatt vorlas.🙈 Naja nachdem wir die ersten Stunden entsprechend inhaltlich unsinnig fanden (die Erzieherinnen wirkten anfangs leider auch mega inkompetent- vermutlich war es aber mehr Aufregung ihrerseits, denn im Umgang mit Ole und den anderen sind sie sehr nett und langsam erkennt man auch ihre Kompetenzen 😁), haben wir nun durch die Blume vermittelt, dass sie sich wegen uns nicht so einen Stress machen müssen. Wir nutzen es einfach als Krabbeltreff und zum Quatschen… denn das ist ja der unschlagbare Vorteil: Man lernt ein Jahr lang die anderen Mamas und Babys kennen. Ole geht also fast wöchentlich in die Kita, kennt dann dort zwei Erzieherinnen besser – auch wenn eine bei den 2-3 Jährigen ist- und ich kann mir die Erzieherinnen ganz genau angucken. Wir können unsere Fragen stellen, müssen nicht alles in einen Infoabend quetschen. Außerdem haben wir nun schon die Räumlichkeiten der Krippe gesehen und die anderen Krippenerzieherinnen lernen wir auch demnächst kennen. Zunächst wird es einen Personalschlüssel von 1:4 geben- d.h. es starten 16 Babys mit 4 Erzieherinnen in 2 Gruppen. In Elba sind nun 8 Babys – wir hoffen dass wenigstens je 4 in eine Gruppe kommen. Ich habe mich auch schon mit zwei Mamas angefreundet- beide wohnen im Nachbardorf, haben (welch Zufall) eine traurige/schwierige Kiwu-Geschichte und eine wird, wenns gut läuft, sogar meine Kollegin. 😁 Ich hoffe also, dass Ole mit deren Mädels in eine Gruppe kommt!

Also zusammenfassend bleibt zu sagen. JEDER Kurs steht und fällt mit einer kompetenten Kursleiterung – hier lohnt sich also gründliche Recherche und Mundpropaganda! Richtig sinnvoll finde ich PEKIP wegen der Motorikförderung (wobei es hier auch „schwarze Schafe“ gibt) und ElBa unter dem Aspekt der Eingewöhnung. Die anderen Kurse haben eher einen Unterhaltungswert, das ist nichts, was man mit ein bisschen Disziplin (Beckenbodentraining) oder Kreativität (Babyschwimmen) nicht auch selbst machen könnte. 😉

Wir nehmen die Kurse natürlich nur wahr, wenn beide fit sind. Wenn Ole im Wachstumsschub mal länger schläft, dann fällt halt was aus, ist eben so – soll ja kein Stress sein. Beim Kanga gibt’s z.B. ne 10er Karte, die abgestempelt wird, das ist ideal. MamaWorkout kann man im Parallelkurs nachholen. PEKIP ist für uns erst einmal ausgefallen.

Was macht ihr denn so? Wie sind eure Erfahrungen?

Schönes Wochenende wünscht Frau Mutterherz 💕

PS: Wenn ich das so lese, wundere ich mich, dass mir dennoch manchmal die Decke auf den Kopf fällt… aber ich war halt vermutlich vorher auch ziemlich eingespannt. 🤷🏼‍♀️

FETTnäpfchen

Wir waren letzte Woche ausnahmsweise beim Möbelschweden, da es auf unserem Weg zur Patin lag und ich den Lieblingsmann überzeugen konnte, dass Ole bei der langen Fahrt zwischendurch ne Pause bräuchte… tatsächlich wäre durchfahren wohl besser gewesen. Naja.

Das Spätzchen fand es sehr spannend und testete alle Kindersachen ausführlich 😉.

Irgendwann mussten wir wickeln und machten uns auf zum Wickelraum. Dort gab es einen Doppelwickelplatz und so stieß zunächst ein Papa mit seinem Sohn zu uns. Wir machten etwas Babysmalltalk, wobei dann auch seine Frau hinzu kam. Sie setzte sich in den Stillsessel und sah uns zu.

Während ich fertig war und Ole auf der Hüfte balancierte, um mit einer Hand (nein die andere Mutter bot keine Hilfe an) den Platz zu säubern, sah sie mich an, und sagte: Ach schön, das Zweite ist ja auch schon unterwegs 😩🙈… ich wollte nur noch weg!

Ernsthaft. Ja ich bin nicht schlank, aber… ernsthaft. Ich trag 38/40 oben rum. Uuuund mein Baby ist noch recht jung und wäre ich jetzt wieder so deutlich schwanger, dass FREMDE mir gratulieren können, dann wäre ich ja nach 3 Monaten wieder schwanger geworden. 😱

Leider war ich mal ausnahmsweise nicht schlagfertig…Mittwoch startet mein Sportkurs.

Sport frei… ruft leicht deprimiert Frau Mutterherz 💕

Jahresrückblick 2018

So dieses Jahr also in klassischer Form. Ein Blick auf 2018, das definitiv viel zu schnell vorbei ging. Auch wenn sich einige Schreiattacken gefühlt über Tage zogen… 😉

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

2018 bekommt von mir eine 8 – 9. Die Geburt vom Spätzchen und der Mama-Job haben unseren innigsten Wunsch erfüllt, gleichzeitig war gerade die Anfangszeit unglaublich anstrengend und ich habe etwa 4 Monate gebraucht, bis ich mich in meine neue Rolle eingefunden hatte.😁

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen und leider nicht komplett wieder abgenommen. Es fehlen immernoch 5 kg bis zum vorschwangerschaftsgewicht und weitere 10 bis zu meinem eigentlichen Wunschgewicht. 😱

Ich muss aber gestehen, dass ich noch viel zu viel sündige und deshalb gibt’s auch gesündere Ernährung als Vorsatz für 2019.

Wobei ich mittlerweile nicht mehr komplett ausschließe, dass ich ab Herbst 2019 wieder zunehme…😏😉

3. Haare länger oder kürzer?

Etwa gleich lang, aber mittlerweile nur noch mit Strähchnen – wegen färbeb und stillen usw. … gefällt mir leider nicht so gut 🤔 weiß auch noch nicht, was ich da jetzt mache 🤷🏼‍♀️

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Aufs Leben bezogen definitiv weitsichtiger und entspannter als gedacht. Ansonsten geht’s 2019 seit 14 Jahren mal wieder zum Augenarzt…. we will see 😎

5. Mehr Kohle oder weniger?

Deutlich weniger, da wir ja beide 3 Monate Elternzeit bzw. Elterngeld Plus zusammen hatten. Die Zeit war aber jeden Cent wert. 😍

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser. Definitiv besser. 💕💕💕

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Etwa gleich viel, aber für nichts Spektakuläres.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Ein Beautypaket 😊

9. Mehr bewegt oder weniger?

Erst viel weniger und ab Herbst mehr, vor allem in ungewohnteren Positionen… 😁

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

2 – 3

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Schwangerschaftsbeschwerden der letzten 2 Wochen und die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt.

12. Der hirnrissigste Plan?

3 Tage nach dem Kaiserschnitt heim zu gehen – die erste Zeit konnte ich mich kaum bewegen und hatte teilweise heftige Schmerzen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Zum Glück ging alles gut, aber siehe Punkt 12.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Kinderwagen, der sehr lange unbenutzt rumstand. 🤷🏼‍♀️

15. Das leckerste Essen?

Tatsächlich fand ich mein Krankenhausessen teilweise sehr lecker #privatpatient 😂… und den Geburtstagsbrunch von lieben Freunden.

16. Das beeindruckenste Buch?

Bin ich noch drüber: So viel Freude, so viel Wut von Nora Imlau … gerade die physologischen Unterschiede in der Hirnregion bei gefühlsstarken Kindern finde ich erstaunlich

17. Der ergreifendste Film?

Im Rausch der Sterne.

Also von der Handlung nicht so ergreifend, aber der erste Film, den ich nach der Geburt alleine geguckt habe. Vormittags, weil Ole soooo lange schlief. Das erste und einzige Mal. 😂

18. Die beste CD?

Unsere Playlist enthält oft Songs von LEA – Das Baby steht immernoch auf hohe Frauenstimmen. 😉

19. Das schönste Konzert?

Wäre sicher Ed Sheeran gewesen… wenn, ja wenn ich denn dort gewesen wäre. Hab die Karten letztlich doch verkauft… 😕 aber 2019! 💃🎶🎤

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem Spätzchen 💕

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meinen zwei Männern 😍😍

22. 2018 zum ersten Mal getan?

Ein Kind bekommen und danach war gefühlt alles ein „erstes Mal“ 💕☺

23. 2018 nach langer Zeit wieder getan?

Termin beim Augenarzt gemacht. Kondome benutzt 😂… nicht, dass da noch was passiert.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • Die Schreiattacken der ersten Wochen
  • Zwei Besuche in der Notaufnahme mit dem Spätzchen
  • Probleme nach dem Kaiserschnitt und das Massaker der 1. Periode 😱

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

21.April: Das Kind nicht „einfach so“ per Kaiserschnitt zu holen.

27.April ab ca. 5 Uhr: Das Kind endlich per Kaiserschnitt zu holen 😅

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Unser Baby meinem Mann und alles mit Fotos vom Baby den Großeltern. 😉

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Jetzt zu Weihnachten einen Mantel, den ich dringend wollte und der keine „Mutti-Kleidung“ ist.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

  • Mama. 😍

  • Es ist endlich vorbei.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

  • Ich bin deine Mama.

    • Es geht ihm sehr gut.
  • Es geht ihm sehr gut.

30. Dein Wort des Jahres?

Spätzchen

31. Dein Unwort des Jahres?

Schreibaby

32. 2018 war mit einem Wort?

Erstaunlich

33. Vorsätze fürs Jahr 2019?

Abnehmen und einen hoffentlich entspannten Wiedereinstieg im Job schaffen

35. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

2017 gab’s keines 😉 2016

8. Monat mit dir 💕

Als du geboren wurdest, war es unvorstellbar, dass du in nächster Zeit kein Baby mehr sein würdest. Nun bist du tatsächlich schon (bzw. erst) 8 Monate und viel mehr Kleinkind als Baby. Und auch wenn es mich wehmütig macht, dass dies so ist, sind wir unsagbar stolz über deine Fortschritte! Du bist so fröhlich, lebhaft und clever, dass die schwere Anfangszeit fast verblasst ist (was deine Chancen auf ein Geschwisterchen erhöht 😉).

Du kannst nun sicher stehen und dich an allem hochziehen, wenn dich etwas sehr fasziniert, dann stehst du auch mal wenige Sekunden frei. Du läuft an Möbeln sicher und mit der Spielzeugkiste oder dem Lauflernwafen ein paar wackelige Schritte.

Deine Kommunikation ist nochmals deutlicher geworden. Du hast das Ja/Nein Konzept mit Nicken und Kopfschütteln verstanden… was auch das Füttern erleichtert, weil man fragen kann, was du möchtest. Wenn du etwas willst, dann machst du ein bestimmtes Gesicht und nickst kurz. Manchmal sagst du auch „jooo“ oder „hööö“… das ist total süß. ☺

Du probierst weiterhin alles und isst auch gerne selbst. Neuerdings isst du mit großer Begeisterung und sehr sicher Tomate, Mandarinen und Litchi. Außerdem liebst du Butterhörnchen 😍…eigentlich passt das zwar nicht ins Ernährungskonzept, aber wir sind da nicht zu streng, da es die einzige „Süßigkeit“ ist, die du magst. Die Omas versuchen immernoch verzweifelt dir Kekse oder Kuchen schmackhaft zu machen… mittlerweile sind wir da ganz entspannt, da du es jedes mal angewidert ausspuckst 😂… letztlich hast du sogar gewürgt. Dann komm ich mit meinem Obst und alles ist gut. 😊

Du hast am 22.12. zum ersten Mal WinkeWinke gemacht und kannst seit 14 Tagen BitteBitte (= zweimal Klatschen). Wobei du es nur machst, wenn DU wirklich etwas willst und nicht, wenn man es einfach so zu dir sagt. Das finde ich Klasse! Vorgestern wollte ich dir ein Fläschchen geben und da hast du deine Geste für „Stillen“ und BitteBitte gemacht… 😍 wer könnte da Nein sagen?! Und als Papa kommen sollte, hast du Papa gesagt und BitteBitte gemacht. Als er dann kam, hast du dich riesig gefreut. 😁

Du hast nun fast 7 Zähne, was diesen Monat auch anstrengend machte. Nr. 3 kam plötzlich an Nikolaus, Nr. 4 & 5 ca. 10 Tage danach. Und Nr. 6 & 7 sind schon fast durch… daher stillen wir teilweise wieder mehr, weil du dann nichts essen magst. Da du über Weihnachten krank warst, hast du wieder kaum zugenommen und bist immernoch bei ca. 7,5 kg. 🤷🏼‍♀️

Wenn du nicht gerade Zahnungsschmerzen hast, dann schläfst du richtig gut. In der Nacht auf Weihnachten 6 Stunden am Stück und dann nochmal 4. Du trinkst nachts auch deutlich weniger, manchmal nur 50 ml…

Die Erkältung über Weihnachten hat dir schwer zu schaffen gemacht und so konntest du dein 1. Weihnachten nur teilweise genießen. Du hattest hohes Fieber und kaum Kraft deine Geschenke zu entdecken. Deswegen, und weil es doch irgendwie mehr Geschenke als gedacht waren 😅😉, haben wir nur drei an Weihnachten geöffnet. Du hast dich erstmal für den Motorikwürfel von den Urgroßeltern und das selbst gestrickte Kuscheltier von Oma begeistert.

Das Entdeckerbrett von Papa und mir hat dich überfordert und so haben wir es vorerst mit vielen Kleinigkeiten weg. Heute morgen haben wir es dir nochmals gezeigt und du hast es voller Begeisterung erkundet. 😘

Wir lieben dich mit jedem Tag mehr, Spätzchen! ❤❤❤

Weihnachtswünsche und Realität

Die letzten Jahre waren die Tage vor Weihnachten immer mit viel Sehnsucht für mich verbunden.. wie wohl für alle Kinderwünschler/innen.

Dieses Jahr gibt’s weniger Glitzer, weniger Vorbereitung, weniger Sehnsucht. Ich fühle mich einfach nur ruhig und glücklich. Vollständig. Glücklich. Das hatte ich gestern Morgen schon geschrieben…

Heute Morgen um 5 Uhr weckte uns Ole mit 39,7 Grad Fieber.

Und so habe ich getragen, gestillt,gekuschelt und getröstet. Nebenbei 7 Gäste empfangen und bewirtet und eine Gans für morgen zubereitet.

Ein Weihnachten wie es nicht besser hätte sein können. Als Mutti. 💕

Frohes Fest euch allen,

wünscht Frau Mutterherz 💕

Zum Abschluss etwas Weihnachtsmathematik: 100% mehr Kind = 50 % weniger Baum 😅

Besinnliche Nächte

Bisher war unsere Vorweihnachtszeit sehr schön, aber auch sehr trubelig.

Da Ole gerade im Liegen nicht schlafen kann, weil er jetzt leider doch noch krank geworden ist, trage ich ihn durch die Nacht. Und damit ICH dabei nicht einschlafe, tippe ich etwas. So kann ich zumindest nochmal kurz inne halten und berichten…

Allen die dies vielleicht gerade mit einem schreienden Neugeborenen im Arm lesen: Verzagt nicht, alles wird gut! Nie hätte ich anfangs erwartet, dass unsere Vorweihnachtszeit so schön sein würde. Wir haben immernoch keinen kleinen Buddha, sondern ein quirliges StehaufMännchen, aber es ist dennoch so schön mit ihm! 😊💕

Man merkt, dass er immer mehr versteht und er kommuniziert über Laute und Gesten. Letztlich konnte er mir ganz genau zu verstehen geben, wie viel er noch Essen will und wann es genug war. Er hat nämlich das Konzept NEIN bzw. KOPFSCHÜTTELN schon verstanden. 😉 Es gibt hier nur 3 konstante Neins: Strom/Kabel, Vorhänge und Pflanzen- wobei letztere eigentlich nur vom Sofa zu erreichen sind.

Manchmal krabbelt er zu meinen Vorhängen, setzt sich davor, schüttelt den Kopf und krabbelt weg. In solchen Momenten könnte ich ihn knutschen… 😍 nicht, weil er hört (tut er meist nämlich nicht 😉), sondern weil er es zu verstehen scheint. Umso wichtiger ist es mir, sein Nein so wenig wie möglich zu übergehen und ebenfalls zu respektieren. Natürlich gelingt das nicht immer… irgendwann muss man mal gewickelt oder umgezogen werden und im Auto ist Anschnallen nunmal Pflicht. Aber immer wenn es möglich ist, akzeptiere ich sein Nein. Tatsächlich bin ich daher die Mama mit dem „bekleckerten Kind“, da ich ihm den Stress des Umziehens nicht zumute, nur um im tollen Lieblingsoutfit in der Krabbelgruppe zu erscheinen. Nur wenn ein Body dreckig ist oder ich Ole sowieso bade, wird er gewechselt. Ist jetzt auch nicht meine Traumvorstellung. Aber es ist die stressfreiste Variante, denn Wickeln und Umziehen ist hier gerade echt unbeliebt, um es mal vorsichtig auszudrücken 😄. Und was soll ich sagen: Man kann auch bekleckert super spielen. 😁

Wenn Ole etwas Ungeignetes uuuuuuunbedingt berühren will, lassen wir es ihn nun antippen. Und sagen Tipp Tipp… er hat das schnell begriffen und streckt nun vor der Lichterkette immer seinen Finger in die Höhe 😄 soooo süß!

Ansonsten läuft es hier gerade gut dafür, dass unser Spätzchen drei Zähne in zwei Wochen bekommen hat und noch an zwei weiteren Zähnchen arbeitet. Er versucht sich nun als Milchvampir, da erst die äußeren Schneidezähne kamen. 🧛‍♂️

Dank der Erkältung fehlt uns zwar gerade ordentlich Schlaf, aber auch den werden wir irgendwann nachholen! Es stimmt: es ist alles eine Phase – man sollte die Guten genießen und in den Schlechten die Hoffnung nicht verlieren.

Einen besinnlichen Vorweihnachtsendspurt wünscht euch Frau Mutterherz 💕

Stillgeschichten Nr. 5 – Zwiemilch und Kuschelzeit

Heute wollte ich euch nochmals berichten, wie wir Brust und Fläschchen kombinieren. Mittlerweile fahren wir schon 3 Monate diese Zwiemilch-Taktik und ich bin sehr glücklich damit. Zufüttern muss also eindeutig nicht der Beginn des Abstillens sein. 😘

Ole akzeptiert zwar alle Saugerformen, aber am besten klappt es mit den runden – brustähnlichen – Saugern. Tagsüber, wenn Ole wach ist, füttern wir in der üblichen Variante bzw. in allen möglichen Positionen: Ole hält das Fläschchen auch teilweise selbst.

Im Bett allerdings, wenn mein Spätzchen zum Einschlafen stillen möchte, muss ich etwas kreativer sein, denn eigentlich möchte er dann hauptsächlich Brust, aber leider kommt da eben zu wenig Milch, weshalb er im übermüdeten Zustand dann schnell unleidlich wird. Deshalb halte ich in solchen Situationen immer das Fläschchen bereit. Wenn der erste Milchspendereflex vorbei ist und erstmal keine Milch mehr kommt, halte ich den Sauger ganz nah neben die Brust- entweder wechselt Ole selbstständig oder ich warte bis er kurz abdockt und „schummle“ dann den Sauger in Position. 😉 Er trinkt dann auch auf der Seite im Liegen, wie beim Stillen in Liegeposition. Sofern er nicht schon dabei einschläft, bekommt er anschließend nochmals die Brust zum Einschlafen.

Diese Variante machen wir vor allem beim Mittagsschlaf und abends, aber neuerdings auch teilweise morgens. Ich finde sie sehr kuschelig und innig und finde es daher gar nicht mehr schlimm zuzufüttern. Und mein Baby bekommt wenigstens noch etwas wertvolle Muttermilch! Abstillen kann ich mir gerade auch noch nicht vorstellen… ich finde, dass die Doppelstrategie nur Vorteile bringt.

Den Fläschchen-Aufwand hätte man sowieso, wenn man komplett abstillt und so habe ich notfalls unterwegs doch immer was für Ole dabei. Als ich so erkältet war, bekam er übers Stillen meine Antikörper und wurde selbst nicht krank. Ich konnte dafür nachts mal „ausschlafen“ und mich schneller erholen, da der Lieblingsmann eine Stillrunde durch Fläschchen ersetzen konnte. Momentan zahnt Ole ganz arg und verweigert manchmal alles außer Brust… er hat es sogar geschafft die Produktion wieder etwas mehr anzuregen. 😊 Dennoch bleiben mir wunde BW erspart, da ich bei großem Durst zufüttern kann.

Sicherlich wäre es mir am liebsten, ich hätte mehr Milch und wir könnten so effektiv stillen wie zu Beginn. Aber so ist es auch gut und ich kann euch nur ermutigen, die Zwiemilch bei Problemen dem kompletten Abstillen vorzuziehen.

Seit dem wir in seinem Zimmer die Kuschellandschaft haben, ist es sowieso meist ganz innig und entspannt. Wenn ich morgens noch sehr müde bin oder abends völlig platt, dann gehen wir dorthin. Ich kuschel mich in eine Decke auf eine Matratze und entspanne einfach oder lese… Ole krabbelt neben mir oder rollt sich über die Matten oder spielt auf dem Teppich.

Sofern er sich nicht am Stuhl hochzieht, kann ich einfach sitzen bleiben. Ich habe eine Woche lang mit ihm geübt aus dem Stand wieder auf die Knie zu kommen und daher braucht er selten Hilfe… der Rest des Zimmers ist so babysicher, dass man nicht permanent aufspringen muss. Ole genießt seine Selbstständigkeit und ich meine Auszeit… 😍 wenn er genug hat, kommt er zum Stillen und schläft dann bei mir ein. Ich kann ihn dann auch alleine lassen und das Babyfon ins Zimmer stellen. Falls ihr also auch so ein agiles Baby habt, kann ich euch eine solche Kuschellandschaft nur ans Herz legen – Wir alle finden sie super!

Tipp: Faltmatratzen sind günstig und platzsparend, aber oft sehr dünn. Wir haben unser Gästebett geplündert und zusätzlich Turnmatten gekauft. Die Lichterkette und die Polster und Matten arrangieren wir immer mal neu, damit es auch aus der Babyperspektive spannend bleibt. 😊

Eine kuschlige Adventszeit wünscht euch Frau Mutterherz 💕

7. Monat mit dir 💕

Unser vergangener Monat war einfach super. Du entwickelst dich weiterhin rasant und krabbelst nun richtig schnell. Du liebst es, wenn du alleine über den Flur in dein Zimmer krabbeln darfst. Du kannst dich nun an vielem hochziehen und stehst auch beachtliche Zeit sicher. Vor lauter Übermut lässt du aber manchmal los und plumpst dann auf den Po… ich bin sehr gespannt, ob du Weihnachten läufst. 😁 In deinem Zimmer haben wir nun eine Krabbel-Kuschel-Landschaft aus verschiedenen Matratzen, Kissen und Teppich gebaut. Nachmittags liebst du es dort rumzuturnen und beschäftigst dich damit auch längere Zeit, solange man bei dir bleibt. Wenn du dich ausgetobt hast, schläfst du dort nach einer Stillrunde sogar ein – du hast nun also schon einige Male alleine in deinem Zimmer ein Nickerchen gemacht und scheinst dich dort sehr wohlzufühlen. 😍

Seit du im Buggy fährst, magst du auch den Kinderwagen und hälst darin Schläfchen. Unsere Nächte haben sich ebenfalls etwas entspannt. Du brauchst zwar wieder das Einschlafstillen, dafür kommst du aber nur noch alle 3 – 4 Stunden. 🎉🎉🎉 Dann gibts Brust und Fläschchen und du schläfst weiter – Dank der Entspannung schläft auch der Papa wieder bei uns, was mich sehr glücklich macht! 😍 Ich bin so froh, dass ich auf komische Schlafprogramme verzichtet und dir die notwendige Zeit geschenkt habe, um selbst einen Rhythmus zu finden.

Wir haben 2 Schnupfen überstanden und trotz Erkältungswelle mit Babyschwimmen begonnen. Dass dir das gefallen würde, stand für uns außer Frage. Und so planschen wir drei nun die kommenden Sonntag Vormittage vor uns hin. 🐳

Obwohl du dich so toll entwickelst, bereitet mir dein Gewicht (7,5 kg) etwas Sorge. Du nimmst max. 50 gr pro Woche zu und isst noch immer recht wenig. Wenns gut läuft ca. 80 gr Mittagsbrei und 60 gr. nachmittags. Morgens und abends gibt’s mal Fingerfood- du liebst dunkles Brot und Banane!- mal etwas Brei und ansonsten Milch. Du isst ganz gut selbst, aber auch hier nur ganz kleine Mengen. Du trinkst auch kaum mehr als 120 ml auf einmal. Aber ich versuche, dir einfach zu vertrauen, dass du dir holst, was du brauchst. 😊

Deine erste Fremdelphase war zum Glück schnell vorbei und nun bist du auch gerne mal 2 Stunden bei den Großeltern, sofern sie mit dir bei uns bleiben oder Kinderwagen schieben. So konnten Papa und ich letzten Sonntag auch zum ersten Mal wieder ins Kino: in die 17 Uhr-Vorstellung 😅.

Mein Highlight diesen Monat ist allerdings, dass du anfängst zu sprechen. 😍🔉😍 Dachten wir anfangs noch, es sei nur Gebrabbel, so weiß ich nun, dass du Mama und Papa bewusst sagst💕💕, z.B. wenn du mich rufst, Papa suchst oder wenn ich dich beim Namen nenne, dann sagst du immet kurz drauf Mama. Das ist soooo toll! Du versucht auch Fritz (Zzzz) und Licht (cht) zu sagen. Du kannst das Babyzeichen für Essen und sagst auch Habahaba bzw. Hamham. Wenn du fertig mit Essen bzw. satt bist, nimmst du dein Lätzchen ab und auch sonst bist du sehr konkret in deiner Gestik, sodass wir uns nun richtig gut verstehen.

Du warst diesen Monat sehr ausgeglichen und super fröhlich. Wir sind sehr sehr glücklich und freuen uns auf die Weihnachtszeit mit dir.💋 Wir lieben dich über alles! 💕

Mamatricks und Weihnachtsgeschenke BabyDIY

Vorne weg: Wenn du Patin des Spätzchens bist oder sonstige Verwandtschaft… lies nicht weiter, ich verrate, was du zu Weihnachten bekommst. 🎅

Und du willst dir doch nicht die Vorfreude verderben… also husch husch… mach dir nen Kaffee oder Glühwein und lies was anderes. 😘

Dem Rest verrate ich nun 2 Mamatricks – die jetzt nicht spektakulär sind, aber vielleicht der ein oder anderen helfen.

  • Vielleicht geht’s nur uns so, aber hier sind etliche Lätzchen am Ausschnitt viiiiel zu groß, sodass man es quasi auch gleich lassen könnte. Da ich trotzdem alle Lätzchen nutzen möchte und Ole die abwaschbaren Teile nicht mag, musste ich mir was einfallen lassen. Die Lösung ist ganz simpel: Einfach nen Knoten rein und gut. 😊

  • Das Spätzchen liebt alles Leuchtende und ist damit in der Vorweihnachtszeit natürlich hellauf begeistert von all der Deko. Allerdings möchte er auch gerne wissen, wie Licht schmeckt 🤣… da er keinen Schnuller nimmt, wandert also alles direkt in den Mund. Nun möchte ich ihm die schönen Glitzersachen natürlich nicht alle vorenthalten, aber die China-Plastik soll er auch nicht anlutschen. 😝 Und daher hab ich die tolle Leuchtkugel einfach mal in ein Wurstglas gesteckt… so kann er es ablecken und ist happy. Natürlich darf man das Baby nicht komplett mit dem Glas alleine lassen! Aber auf gepolstertem Untergrund, z.b. im Laufgitter kann man ihn durchaus mal damit spielen lassen.

Habt ihr ähnliche Tricks, die unser Leben erleichtern? Hinterlasst doch einen Kommentar 😄

So nun zu unserem Weihnachtsgeschenk made by the Baby!

Am besten sollte euer Kind gut Greifen, Rollen oder Krabbeln können…je mehr es kann, desto weniger müsst ihr helfen. 😉

Ihr braucht:

  • Farben: Acryl oder besser ungiftige Fingerfarbe
  • dickes Tonpapier oder Leinwand
  • Gefierbeutel mit Zipper
  • Klebeband

Einfach die Beutel mit Papier und Farbe befüllen (am besten geht’s wenn das Papier die Öffnung offen hält), den Zipper schließen und zur Sicherheit mit Klebeband festkleben.

Dann dem Baby geben und es einfach machen lassen: drüber krabbeln, Auto drüber fahren lassen usw.

Dann möglichst schnell das Papier aus dem Beutel holen, indem man 3 Seiten aufschneidet, und trocknen lassen. Die Omas und Opas werden hoffentlich begeistert sein. 🤩😁

Ach ja, mehr als 2 Kunstwerke sollte man dem Knirps nicht abverlangen. Bei uns gibt’s noch ne Fotokollage von der Produktion dazu. Man könnte es natürlich auch rahmen… aber ich finde, dass man Kinderkunst nicht unbedingt aufhängen muss. Vor allem, wenn es das Kind noch nicht mitbekommt. 😉

Viel Freude beim Nachmachen!

Liebe Grüße von Frau Mutterherz 💕