„Das ist aber nicht normal…“

Ich prokastiniere meine letzten Korrketuren für heute mal, indem ich festhalte, wie sich unser Spätzchen so entwickelt – denn ich bin mal wieder an einem Punkt, wo ich einfach darüber sinniere, was ich mit all meinen Beobachtungen anfange. (Bevor jetzt hier schon die Ersten aufstöhnen – man solle seine Kinder nicht vergleichen und sich nicht über sowas den Kopf zerbrechen, muss ich einwenden: DAS IST BLÖDSINN! Es ist die Aufgabe von Eltern sich über die Entwicklung ihres Kindes Gedanken zumachen, ob und wie man dann da eingreift, ist natürlich eine andere Baustelle. Auch muss man sich wegen „Abweichungen“ nicht undingt gleich sorgen, aber man sollte sie zumindest wahrnehmen. Ich habe z.B. eine Kollegin deren Tochter mit 2 Jahren begann Querflöte zu spielen, sie konnte das Teil kaum halten, aber sie konnte es spielen. Meine Kollegin hat dieses Talent gezielt, aber nicht verbissen, gefördert und heute ist das Mädchen 17 und eine Ausnahmemusikerin, die mehrere Instrumente beherrscht, komponieren kann und an internat. Festspielen teilnimmt.)

So nun jedenfalls hat unser Kind mal wieder den Entwicklungsturbo gezündet. Er führt mit uns und anderen mittlerweile komplexe Gespräche mit weitgehend korrekter Grammatik und teilweise komplexen Satzkonstruktionen. Er verwendet fast alle Personalpronomen richtig und kann die Partzipformen von regelmäßigen Verben bilden. Er kann steigern bzw. Adjektive in Relation setzten und erkennt gegensätzlich Andjektive sowie Satzverstärker. Bsp: Mama ich möchte WIRKLICH ein Eis! Er erfasst Mengen bis 3 , manchmal 5, problemlos und kann bis dahin auch „addieren“. Bsp: Eins und eins und eins – also drei Mama. Er weiß, dass Zählen wirklich etwas mit Mengenangaben zu tun hat und stellt logische Bezüge her. Bsp: Wir Essen mit den Großeltern. Auf dem Tisch steht ein Stapel Teller. Ole läuft zum Tisch, kommt sofort wieder und sagt mir, es fehle der Oma-Teller und der Ole-Teller. Ich widerspreche, weil ich annehme mein Mann hätte 4 Teller rausgestellt und es fehlt nur das Kindergeschirr, als ich hinkomme, sind es tatsächlich nur 3 große Teller. Solche logischen Bezüge innerhalb von Sekunden finde ich für ein Kind von 2,1 Jahren schon erstaunlich. Er hat jetzt innerhalb von 6 Tagen das Lied „Ich bin ein dicker Tanzbär“ auswendig gelernt und kann es alleine singen – er hat mich so oft genötigt es zu spielen oder zu singen, bis er den Text konnte. Auch andere Reime oder Fingerspiele merkt er sich sehr schnell. Er kann bis zu drei Anweisungen hintereinander aufnehmen und dann umsetzten. Bsp. „Geh zur Tür und zieh deine Schuhe aus und häng deine Jacke auf. Danach bringst du der Mama bitte die Zeitungen mit.“ Die Einhaltung von Regeln und Ordnung ist ihm sehr wichtig und er korrigiert auch andere Kinder oder Erwachsene. Im Tierpark laufen zwei Kinder vor ihrem Eltern weg, obwohl diese gesagt haben, sie sollen stehen bleiben. Ole zu mir: „Mama die Kinder hören gar nicht. Was soll das?“

Als der Lieblingsmann letztens mit Ole Einkaufen war, lief die örtliche Logopädin hinter ihnen und hörte quai ihre Unterhaltung. Sie kennt meinen Mann flüchtig und irgendwann fragte sie ihn, wie alt Ole sei. Auf die Info, dass er gerade zwei geworden ist, meinte sie dann aber nur, dass wir schon wüssten „dass das nicht normal ist“. Mein Mann verwies auf die Deutschlehrer-Mama, aber selbst das würde laut Logopädin diese Sprachentwicklung nicht erklären. Richtig nachdenklich wurde ich aber erst vor einer Woche. Ole hat innerhalb einiger Monate den Übergang von der ersten Frage-Phase (Was ist das? Was macht man damit?) zur zweiten Frage-Phase gemacht. Wir werden nun also täglich mit allen möglichen „Warum-Fragen“ überschüttet: „Warum ist der Emma-Papa nicht dabei? …weil er arbeiten muss… Warum? … damit er Geld verdient. Warum? Er braucht Geld, um Emma schöne Sachen zu kaufen. Warum will Emma schöne Sache? … usw.“ Eine Antwort, die übrigens keine weiteren Fragen nach sich zieht ist anscheinend „weil das cool ist“… Ole: „Warum hat unser Bus schwarze Felgen? Papa: …weil das cool ist. Ole singt und setzt seine Sonnenbrille auf: „Cool, cool Baby“.

Da mir das mit den vielen Warum-Fragen etwas spanisch vorkam, habe ich es mal recherchiert. Tatsächlich findet man viele der Dinge, die er schon kann oder tut im Bereich 3 bis 4 Jahren (Wobei ich auch andere so fitte kids kenne.), dennoch führte mich meine Recherche sehr schnell zu einer Seite für Hochbegabung auf der Beispielbeobachtungen von Eltern und Erzieher/innen standen – vom Babyalter bis in die Kindergartenzeit. Vieles davon kam mir extrem bekannt vor und ich bin mehr als gespannt, wie das hier weitergeht. Aus meinem Studium weiß ich, welche sozialen Probleme mit einer solche Entwicklung einhergehen können und bin deshalb sicher nicht ganz so unbefangen wie andere Eltern. Ich werde jedenfalls solche Beobachtungen jetzt noch verstärkter für mich festhalten. Denn irgendwie sind hier manche Sachen manchmal „nicht normal…“.

Ich brauche sicherlich nicht zu erwähnen, dass unsere Nächte momentan wieder im mittelprächtigen bis unterirdischen Bereich angekommen sind. Was ich noch erwähnen möchte, ist, dass es gerade für mich als Lehrerin sehr komisch ist, solche Überlegungen anzustellen, denn irgendwie bedient es so das Klischee von der Übermama, die sich das „erhofft“ oder „wünscht“. Und so ist es nicht, ich habe lange überlegt, ob ich mir das vielleicht alles nur einbilde und irgendwie ist es auch schade, denn es geht halt auch alles so schnell. Gerade kann er sprechen und macht so süße Fehlerchen, da zündet er den Turbo und man sieht sich mit der Warum-Phase konfrontiert. Dennoch sind mir diese Abweichungen natürlich lieber, als welche in die andere Richtung.

PS: Im nächsten Beitrag berichte ich dann mal von den neuen Stressoren im Vorzyklus, denn da sitzt ich auch oft da und frag mich: WARUM?

Viele Grüße Frau Mutterherz

Vorbildlich 🥰

Wir haben heute beim Abholen in der Kita einen Brief bekommen, in dem steht, wie Oles Woche in der neuen Gruppe so lief, da wir ja an der Tür immer nur ein paar Worte wechseln konnten. Kurz gesagt: ja er weinte den ersten Tag viel, dann nur noch beim Frühstück und Do/Fr nur beim Abgeben. Ansonsten spielt er ganz gut und isst auch schön.

Ich finde die Idee echt superlieb! Donnerstag hat er so gebrüllt, dass mir nach dem Abgeben die Tränen kamen und ich so geradewegs in die Arme der Kita-Leitung lief. Sie beruhigte mich kurz und grundsätzlich hatte ich schon die ganze Woche ein recht gutes Gefühl, trotz des Weinens. Aber der Brief hat mich jetzt wirklich bezüglich der neuen Erzieherinnen bestärkt!

Ole erzählt auch viel von den Beiden, z.b. wer ihn angezogen hat oder wer ihm etwas gegeben hat.

Unerwartet erfreut starten wir also ins Wochenende! Ich hoffe, eure Kids hatten auch einen guten Start… liebe Grüße Frau Mutterherz 💕

Neustart

Gestern hatte Ole seinen ersten Kitatag seit über 10 Wochen. Unsere Erzieherinnen haben das echt toll gemacht. Obwohl an „unserem“ Eingang 26 Kinder aus 3 verschiedenen Gruppen in 30 Minuten abgegeben werden müssen – hatten wir quasi keine Wartezeiten. Ich weiß von anderen Kitas, wo Eltern teilweise über 30 Minuten mit Kind anstanden. Ein Horror, wenn das Kind sowieso schon nicht möchte und das Elternteil aufgeregt ist… gestern hat Ole nicht geweint und ist, ziemlich beeindruckt von dem Ganzen, mit seiner neuen Erzieherin mitgegangen. Beim Abholen gab sie offen zu, dass er natürlich vormittags auch mal schlechte Momente hatte – aber das war gegen Mittag und da hat er die letzten Wochen sogar bei uns immer mal geweint, einfach wegen der Müdigkeit und Hunger – ich musste ihm die ersten Bissen teilweise in den Mund „stopfen“. (Letztens hat er bitterlich auf meinen Schoß geweint und nach der 4. Nudel guckt er mich an und sagt völlig cool, ich könne ihn jetzt in seinen Stuhl setzen, er isst alleine weiter.)

Jedenfalls war nach dem Mittagsschlaf alles gut. Heute hatten wir morgens Pech, denn ein Mädchen aus seiner neuen Gruppe war vor uns und hat leider sehr geweint und dann ist Ole zwar rein, war aber so verunsichert, dass ich ihn drinnen schlimm weinen hörte. Es waren aber gleich 3 Erzieherinnen zur Stelle, die die Mäuse getröstet haben. Unsere Kita mag pädagogisch etwas altbacken sein, aber wenns drauf ankommt, sind sie wohl doch auf Zack. Das beruhigt mich gerade sehr! Nach einer Stunde war er dann wohl angekommen und der restliche Tag verlief gut.

Die letzten beiden Zähne sind übrigens fast durch und siehe da: wir haben nun immer mehr Nächte, wo er 6 oder 8 Stunden durchschläft!!!! 🥳🥳🥳 wenn er aufwacht möchte er eine Windel oder aufs Töpfchen UND ein Fläschchen 🤣. Aber eins pro Nacht geht klar und er schläft dann auch teilweise allein weiter. Ansonsten spielen wir ganz viel mit seinen Baufahrzeugen oder Traktoren auf seinem neuen Spielteppich. Wir mähen stundenlang oder bauen Garagen aus Lego Duplo. Manchmal muss auch jemand abgeschleppt werden oder es brennt… 😅 Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so gut hinbekomme. Puzzle sind weiterhin hoch im Kurs. Mit Beratung macht er 36 Teile Puzzle. Da wir nun wieder länger raus können, wird nicht mehr ganz so viel gelesen. Wir lesen aber mittlerweile richtig lange Geschichten, sofern im Buch auch Bilder dabei sind. Und die 8 Bücher der Pixi-Osterdose können alle Familienmitglieder mittlerweile auswendig. 🤣🤪 Wobei es schon witzig ist, wenn Ole die Texte mitspricht. Er liebt es auch, wenn ich ihm spontan Geschichten erzähle- vor allem im Bett. Da der Lieblingsmann das weniger kann, hab ich meist weiterhin die Ehre des Zubettbringens. Witzigerweise erzählt Ole jetzt teilweise die Geschichten schon weiter, wenn ich eine kurze Kunstpause mache. Er lacht sich dann über seine eigenen Ideen schlapp – was abends im Bett auch bei mir schon zu Lachanfällen geführt hat. Motorisch gab es auch einen neuen Sprung, denn seit zwei Wochen kann er Trettraktor fahren. Das Laufradfahren klappt auch echt gut und ich denke, wir können ihn Ende des Sommers mal probehalber auf ein Fahrrad setzen.

Heute gab es aber noch einen anderen Neuanfang. Der Vorzyklus unserer Geschwister-Icsi ist gestartet. Mit 6 Tagen Verspätung habe ich ENDLICH meine Periode bekommen. Ich bin schon fast durchgedreht. Da nun ein August-Versuch ernsthaft mit dem Urlaub kollidieren könnte und ein SeptemberVersuch nicht möglich ist, weil wir um den 20 Zyklustag im Urlaub sind, habe ich kurzerhand einen Termin für den 22.06. gemacht. Erst habe ich panisch hin und her gerechnet, weil der Juliversuch ja mit dem Abitur bzw. den Konferenzen und eventuellen mündlichen Prüfungen kollidiert…aber wisst ihr was? ICH KANN ES SOWIESO NICHT DURCHPLANEN! Und daher mache ich es jetzt einfach. Im Zweifelsfall fall ich halt aus. Was soll’s?! Ich könnte auch jederzeit unter Quarantäne gestellt werden, dann darf ich auch nicht arbeiten. Oder ich breche mir das Bein… dann ist die Punktion eben VIELLEICHT an dem Tag, an dem VIELLEICHT mündliche Prüfungen sind… VIELLEICHT kommt es aber auch ganz anders. Ich habe die Schüler bis zum Abitur unterrichtet. Ich kann definitiv ihre Prüfungen korrigieren. Ich darf auch eigene Lebenspläne haben. Und bräuchten wir keine medizinische Hilfe, sondern hätten es einfach auf uns zukommen lassen, säße ich vielleicht schon seit Wochen mit Beschäftigungsverbot zuhause.

Und jetzt wende ich mich weiteren Luxusproblemen zu: unser Pool verliert nämlich Luft… 🙃😜

Bis bald eure Frau Mutterherz 💕

Neue Normalität

Bei uns startet ab Dienstag der eingeschränkte Regelbetrieb wieder. Heißt in unserem Fall: Ole darf jeden Tag von 8 bis 15 Uhr in die Kita. Meine Hoffnung, das diesjährige Abitur dann doch noch während des Tages korrigieren zu können, wächst. Gleichzeitig hab ich natürlich wie alle Eltern derzeit etwas Bauchweh beim Gedanken mein Kind nach 10 Wochen nun einfach an der Tür abzugeben. Zumal Ole (mit zwei anderen) direkt in die größere Gruppe gehen wird. Der Wechsel war für April geplant – wegen Corona ist ein langsamer Übergang leider nicht möglich. Einzig die Tatsache, dass ich die neue Bezugserzieherin toll finde und dass Ole freitags schon öfter oben gespielt, gegessen und geschlafen hat, beruhigt mich etwas. Mit der Erzieherin gab es ein sehr nettes Telefonat und sie hatte auch das Ostergeschenk vorbei gebracht. Ihr Mann ist ein Schulkamerad unseres Papas und sie wohnen in unserem Dorf.

Seit wir Bescheid wissen bereiten wir Ole auf den Neustart und den Wechsel vor. Er weiß, dass er jetzt zu den „Großen“ darf und kennt die Erzieherin mit Namen bzw. weiß über wen wir reden. Auch dass Mama frühs klingeln muss und nicht mit rein darf, kann er zumindest auswendig rezitieren… ob er die Bedeutung verstanden hat, zeigt sich Dienstag.

Zum Glück habe ich erstmal Ferien und kann ihn im Notfall früher abholen. Ich vertraue aber darauf, dass es besser klappt als man erwarten würde.

Gestern kam übrigens unsere letzte nötige Genehmigung für die ICSI. Aufgrund des verschobenen Abiturs starten wir aber erst im August.

Am Donnerstag hatten wir übrigens 10. Hochzeitstag und seit dem warte ich auf meine Periode… aber ich bin einfach zu desillusioniert für einen Test. 😉

Schöne Pfingsten wünscht Frau Mutterherz 💕

Nachtgedanken

Es ist 4:40 Uhr. Ich liege seit knapp anderthalb Stunden wach. Verrückt. Denn hier ist kein Kind, das mich wachhalten würde. Das schläft wiedermal bei der Oma.

Ich liege nicht wach, weil ich mich sorge. Gar nicht. Bei letzten der letzten Oma-Übernachtung hat Ole durchgeschlafen! Von 20 Uhr bis 5 Uhr, dann ein Fläschchen und weiter bis 7:30 Uhr! Meine Mutter teilte mir das am Morgen – ich war bereits auf Arbeit- via Whatsapp mit. Die Nachricht begann mit „Ich weiß gar nicht was du hast…“ 🤨 Ich war ganz kurz stinksauer auf diesen kleinen Verräter. 😂 Bei uns schläft er übrigens weiterhin nicht durch, aber manchmal wenigstens 4 Stunden am Stück. Jedenfalls war das der Startschuss für unser nächtliches Abstillen. Und bis auf zwei Ausnahmen sind wir nun seit zwei Wochen nachts stillfrei. Zum Einschlafen darf er noch trinken und dann erkläre ich ihm, dass die Brust nun auch schläft. Morgens geht via Zeitschaltuhr die Lichterkette über seinem Bett an und das ist das Zeichen, dass nun wieder gestillt werden kann. Das Prinzip hatte er innerhalb von zwei Tagen verstanden und akzeptiert. Zwar fragt er im Halbschlaf manchmal nach der BUUUUU?, aber die Info, dass noch Schlafenszeit ist und es nur Fläschchen gibt, akzeptiert er. Das Fläschchen wollte der Lieblingsmann erstmal gerne beibehalten, da Ole es auch nicht mehr bei jedem Aufwachen verlangt. Aber, wenn er sagt, dass er eines möchte, trinkt er es auch leer und schläft dann meist gleich weiter. So kommen wir im Schnitt mit Fläschchen und Wickeln oder Töpfchen auf 3 nächtliche Unterbrechungen. Nicht super, aber ok.

Ich schlafe vor Tagen, an denen ich arbeiten muss, alleine im Gästezimmer im Keller. Dort kann ich auch immer gut durchschlafen. Wenn ich „Nachtschicht“ habe, schlafe ich momentan mit Sport-BH und hochgeschlossem Shirt, um Selbstbedienung oder unbedachtes Stillen im Halbschlaf zu vermeiden. Sofern Ole möchte und es zeitlich klappt, stillen wir morgens. Anfangs saß er immer fröhlich lachend unter der Lichterkette und rief an an und zeigte aufgeregt nach oben. Mittlerweile will er morgens manchmal einfach aufstehen. Wenn er sich dann eine Stunde später ans Stillen erinnert, darf er natürlich trinken. Manchmal bin ich aber schon außer Haus zu diesem Zeitpunkt, dann erklärt der Papa das und Ole guckt kurz missmutig, hat dann aber Verständnis. Tagsüber will er ab und an nach der Kita stillen oder bei Müdigkeit, aber das Interesse ist schon weniger. Tatsächlich sagte mir der Lieblingsmann bei unserer gestrigen Datenight, dass er meint, dass Ole soweit sei abzustillen und ich eigentlich das Kind sehr oft danach frage. Ich persönlich empfinde es anders. Muss aber ehrlich gestehen: Er hat Recht. Mittlerweile drückt die Brust oft, wenn sie „voll“ ist, und dann frag ich einfach – aus Gewohnheit, Reflex und weil ich das Gefühl unangenehm finde 😉. Hatte ich bisher ja selten.

Jedenfalls geht es Ole und mir bei dem Thema wohl ähnlich. Irgendwie merken wir, dass unsere Stillbeziehung langsam ausläuft. Und irgendwie finden wir das schade, aber gleichzeitig gut. Mal schauen wie es sich die kommenden Wochen entwickelt…

Tatsächlich merke ich, dass durch diesen Schritt auch Gedanken an ein Geschwisterchen etwas präsenter werden. Ole ist nun in vielerlei Hinsicht mehr Kind als Baby und somit braucht er mich einfach auf anderen Ebenen und ich hätte neue Kapazitäten. Außer vielleicht Schlaftechnisch. 😉

Die letzten zwei Kita-Wochen waren ok. Beim Abgeben wird zwar viel und heftig geweint- egal wie lange wir warten, daher machen wir es nun doch immer kurz und „schmerzlos“- aber dann beruhigt er sich recht zügig. Klar, gab es auch mal schlechtere Tage, aber insgesamt läuft es gut. Beim Abholen ist er bis auf eine Ausnahme immer gut drauf gewesen.

Die Hammermeldung Nr. 1: Er nimmt jetzt einen Schnuller. 😂🤦‍♀️ In der Kita zum Mittagsschlaf und bei uns auch teilweise nachts. Wobei er immernoch nicht richtig Schnullern kann…😉 aber vermutlich ist auch das ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit. Auch hier lass ich ihn natürlich. Wenngleich es natürlich etwas ungünstig ist, jetzt wo alle Zähne da sind.

Hammermeldung NR. 2: Die Eckzähne sind offiziell alle durch! 🎉🎉🎉🎉 hat ja nur 3 Monate gedauert 😂…

Ansonsten läuft hier alles gerade ganz gut. Mein Jobeinstieg ist nicht allzu stressig, obwohl ich ja mit 80 % eingestiegen bin. Ich habe zum Glück oft Zeit für Ole und daher selten ein schlechtes Gewissen und außer, dass ich mich noch etwas gegen den „mental load“ wehren muss – in Form von mehr Organisation- bin ich echt zufrieden. 😊 Wenn ich jetzt noch in meinen kindfreien Nächten schlafen könnte…🙄 aber so konnte ich euch wenigstens auf den neuesten Stand bringen.

Ein schönes Wochenende wünscht euch Frau Mutterherz 💕

Eingewöhnung Woche 4

So der Knoten scheint geplatzt und ich wage mal vorsichtig zu behaupten, Ole ist in der Krippe angekommen. 🎉😊

Seit Montag schläft er Mittags dort und isst noch Vesper mit. Er geht also aktuell von 9 Uhr bis 14:30 Uhr in die Krippe. Nächste oder übernächste Woche erweitern wir dann noch um Frühstück. Ole freut sich mittlerweile wenn er frühs die Kita sieht und hat sich Dienstags winkend auf dem Arm der Erzieherin von mir verabschiedet. Beim Abholen ist er auch ganz fröhlich und zeigt uns immer noch irgendwas im Bad.

Am Dienstag klappte zum ersten Mal ein großes Geschäft mit Ansage dort und er war völlig aus dem Häuschen. 😂 Es gibt nämlich ein mini WC statt eines Töpfchen und das findet er soooooo toll, dass ich mir das sehr genau anschauen musste. 😉

Allgemein läuft die Töpfchensache erstaunlich gut. Sowohl bei den Großeltern als auch bei uns klappt es mit Ansage bzw auf Nachfrage. Auch Pipi klappte schon mit Ansage, sogar gestern im Restaurant. Da er ja aber immernoch Windeln trägt, rennen wir nicht immer gleich los. Manchmal läuft es halt so halb/halb, wenn ich nicht schnell genug war 😉… das finde ich aber insgesamt entspannter als völlig gehetzt loszusprinten. Und manchmal möchte Ole auch einfach in die Windel machen, obwohl er es merkt, das ist natürlich auch komplett ok für mich. Allerdings findet er das Wickeln im Anschluss meist doof und erkennt so doch den Vorteil des Töpfchens.

So ich hoffe, wir können die Akte Eingewöhnung damit schließen.

Viele Grüße von Frau Mutterherz 💕

Eingewöhnung Woche 3

So nun sind die ersten – sehr sehr anstrengenden Schultage rum. Am Konferenztag musste ich frühs echt einige Tränen runterschlucken, denn da war’s dann schon irgendwie endgültig und durch die Kita-Situation war ich natürlich nicht so entspannt wie erhofft. Trotz Krankheit …Danke für alle Genesungswünsche… und mental load liefen die ersten 3 Schultage ganz ok.

Euch interessiert natürlich mehr wies in der Kita lief, gell? Kurz gesagt: gut. Anscheinend ist das die berühmte Verbesserung in Woche 3 – also eigentlich ganz normal- wenn man mal mehr als 2 Wochen für ne Eingewöhnung einplant 😉. Wir bringen Ole momentan um 9 Uhr und er isst seit 2 Tagen mittags mit. Er hat sich auch schon mal Probehalber in ein Bettchen gelegt. Ab nächste Woche probieren wir mal Mittagsschlaf und Vesper. Frühstück warten wir noch ab… das Ankommen und Stillsitzen ist einfach unattraktiv für ihn. 😉

Und endlich endlich dürfen wir wirklich selbst das Tempo vorgeben, werden vor jedem neuen Schritt gefragt und mittags über den Verlauf informiert. M hat nun echt einen Draht zu Ole und F gibt sich auch Mühe, ich weiß aber nicht, ob die beiden einen Draht haben/finden. Das wird sich dann nächste Woche zeigen, denn M hat ab Mittwoch 2,5 Wochen Urlaub… 😱

Montag gab es wohl noch ein paar Tränchen, Di/Mi nur noch bei der Verabschiedung der Lieblingsmann blieb lange vor der Tür bzw vorm offenen Fenster, heute gabs gar keine Tränen laut Erzieherinnen. Sie waren diese Woche doch meistens drinnen, dennoch spielte Ole ganz gut, ging mit allen ins Bad und aufs Töpfchen. Di saß er beim Abholen drinnen am Tisch und aß Obst und obwohl Papa in der Tür stand, blieb er sitzen und lachte.

Da es schon ausgemacht war, besichtigten wir heute dennoch die andere Kita. Sie ist neu und innen sooooooo schön, der Außenbereich ist aber echt klein und leider voll sonnig. Das Konzept gefällt mir gut und hätte Ole diese Woche immernoch so geweint, hätte ich ihn direkt angemeldet. Da er nun aber ja langsam Vertrauen fasst, warten wir mal ab, ob es auch gut läuft, während M Urlaub hat oder ob es nur an ihr liegt. Die andere Kita hat ein komplett offenes Konzept für alle ab 2, die Krippe ist etwas separiert, aber Kinder, die weiter sind, dürften auch schon vor 2 zu den Großen… wir waren heute etwas hin- und hergerissen. Jedenfalls hätten wir nun einen tragfähigen Plan B und da dort noch etliche Plätze frei sind, können wir diesen Plan zur Not auch noch später umsetzen.

Ansonsten sind unsere Nächte noch unruhig, wir stillen meist morgens und abends – ich schlafe nachts allein. Allerdings merke ich, dass es deutlich schlechter „läuft“ als noch letzte Woche. 😐 Mal schauen wie das weiter geht. Töpfchen klappt ganz gut, aber draußen oder im Spiel meldet sich Ole natürlich noch nicht, was absolut normal und ok ist.

Ja so sieht’s aus. Nächste Woche bringe ich Ole erstmals in die Kita. Ich bin gespannt.

Eingewöhnung Tag 10

Da ich seit letzter Nacht sowieso komplett flach liege – juhu in 2 Tagen ist mein erster Arbeitstag nach 1,5 Jahren und ich WILL die Anfangskonferenz nicht verpassen 🙄🤦‍♀️… – jedenfalls kann ich euch somit doch nen kurzen Bericht von gestern schreiben.

Freitag startete wieder um 9 Uhr auf dem Außengelände. Diesmal weinte Ole bereits beim rausgehen und als er die Erzieherinnen sah, der Lieblingsmann rechnete damit, nun gar nicht mehr gehen zu können bzw nur mit Kind. Ole wollte nicht mal den Papa loslassen oder spielen. Irgendwann konnte der Papa ihn zusammen mit M zum Gießen überreden, dann löste Ole sich vom Papa und ging zu M, er war dann gut abgelenkt und der Lieblingsmann ging. Ohne Verabschiedung- also so wie man es nicht machen sollt- es war eine Bauchentscheidung. Er stellte sich ib Hörweite, aber nicht sichtbar vor die Kita und putzte Auto. 😉 Ole weinte nach wenigen Minuten, aber nur kurz. Und dann… NICHT MEHR. NICHTS. 45 Minuten lang. Keine Tränen. 🤷‍♀️ Er ging sogar schließlich mit allen rein und aufs Töpfchen bzw ließ sich wickeln. Und dann nahm ihn der Lieblingsmann mit.

M erzählte, dass sie auch versucht hatten, Ole wieder an F zu gewöhnen. Als er merkte, dass er nun zu ihr sollte, ging er wohl einfach weg und spielte alleine. 😉

Zwar doof, dass er sie „nicht mag“, aber ja gleichzeitig gut, dass er sich komplett lösen konnte und ins Spiel fand. M und der Lieblingsmann beschlossen es Montag gleich wieder so zu probieren und wenn das geht, dann Di mal zu testen, ob er dort Mittag mit isst. Es ist natürlich ungewöhnlich, zumal das Kind ja ab dem Mittagessen gemeldet wird, aber dann zahlen wir das halt, wenn das der Weg ist, damit Ole sich dort wohlfühlt, dann ist mir das egal. Dann machen wir halt erstmal Spielzeit+Mittagessen… finde ich auch logisch, denn 8 Uhr ankommen und erstmal still sitzen ist aus Kindersicht ja auch wenig attraktiv. 🤷‍♀️

So nun haben wir zumindest einen Hoffnungsschimmer fürs Wochenende, das ist ja schon mal was.

Nachtrag Hoffnungschimmer Nr. 2: Der Lieblingsmann hat gestern die Leitung der anderen, ganz neuen, Kita im Dorf getroffen. Die hatten wir zunächst schon wegen des Essenskonzepts abgeschrieben, allerdings bekommen sie nun auch das frische Essen aus dem Mutter-Kind-Kurheim wie unsere Kita. Jedenfalls ist in der Krippe noch was frei und wir können es uns Do oder Fr einfach mal anschauen. Nun weiß ich ja auch, welche Fragen ich dabei stellen muss. 😉 Ist übrigens ein offenes Konzept, auch für die Kleinen. Ich bin gespannt.

Liebe Grüße und Danke für all eure Berichte!

Eingewöhnung Tag 9

Also für alle die es interessiert oder, die nicht verstehen, was mein/unser (der Lieblingsmann ist da voll bei mir) Problem ist, berichte ich jetzt mal von heute.

Das Aufnahmegespräch ging 2 Stunden und bestand darin, dass die stellv. Leitung uns mithilfe eines Ordner, aus dem sie teilweise vorlas, die Kita „vorstellte“. Im Folgenden immer bedenken, die Frau hat dieses Gespräch erst wenige Male geführt. Eigentlich war dieser Vortrag zu diesem Zeitpunkt völlig unnötig für mich, vor allem alles zum Thema Vorschule etc. aber so hatten wir ja wenigstens die Möglichkeit live zu schauen wie es mit Ole klappt.

Wir kamen kurz vorm Frühstück. Mussten uns entsprechend schnell verabschieden und als wir raus waren weinte er schon. Als er nach 15 Minuten immernoch brüllte! und wirklich verzweifelt weinte – und uns trotzdem keiner holte 🤨- ging der Lieblingsmann in den Raum und tröstete ihn. Er machte NOCHMALS deutlich, dass wir nicht wollen, dass Ole so lange so schlimm weinen muss! Er hat sich in dieser Zeit nicht einmal kurz beruhigt, war fix und fertig. Die Erzieherin M lenkte dann zum Glück ein, dass wir also nochmals einen Schritt zurück gehen und erst wieder gegen 9 kommen und versuchen, ob er von draußen dann eher mit rein geht und vielleicht dann “ zeitlich nach hinten“ gezogen werden kann. Sie ist wirklich die Einzige, die überhaupt überlegt, was ihm helfen könnte. Der Rest will Schema F durchziehen.

Er beruhigte sich schließlich, spielte irgendwann und der Lieblingsmann kam wieder zum Gespräch. Wir hörten ihn dann nochmal, aber nicht so lange und gegen Ende der 2 Stunden weinte er erneut, ließ sich wieder nicht trösten und so „holten wir ihn dann ab“.

Erzieherin F war übrigens total überrascht als der Lieblingsmann meinte, dass Ole ihnen halt noch nicht vertraut und deswegen auch nicht auf sie hört, wenn er sich z.B. setzen soll… wir finden das schon einleuchtend 🤷‍♀️. Auf alle seine Bezugspersonen hört er nämlich super. Aber wir sind ja Laien. 😉

Jedenfalls hatte ich ja solange Gelegenheit hinter die pädagogische Fassade zu blicken… was soll ich sagen: als ich daheim war, telefonierte ich erstmal mit meinem Wunschkindergarten. Der nimmt leider erst ab 2,5 Jahren. Ich hab mich auf die Liste setzen lassen. Just in case. 😉

Ich versuche mal ein paar Auszüge des Gesprächs wieder zu geben.

Eingewöhnung ist normal in 2 Wochen durch. Maximal 4. Aber eigentlich wollen die meisten Eltern nur zwei. Unterton und Blick – nicht wie ihr komischen Hippieeltern.

Danach muss das Kind halt da durch.

Ja es gibt Kinder, die über Monate weinen. Auch länger am Tag. Das ist dann halt so. Hammer-Nachsatz: ist für die Erzieherin schließlich auch anstrengend.

Ein Kind mal 30 Minuten weinen zu lassen ist völlig normal.

Es gibt Kinder, die kann man dann auch nicht trösten, dann weinen sie allein.

Alles nicht so schlimm. Und wenn Eltern da sind und immer gleich trösten, bringt das ja auch nichts.

Und überhaupt, dann gibt es ja so „komische Kinder“(hat man natürlich nur am Unterton gehört), die danach total fixiert auf ihre Eingewöhnungserzieherin sind. Das geht gar nicht. Und dann machte sie sich an ein paar Beispielen(Datenschutz wird da groß geschrieben!?) darüber lustig, dass Kinder traurig waren, weil ihre Bezugserzieherin Urlaub oder so hatte.

Tja und dann kam mein Schlüsselmoment: Gestern sah ich beim Abholen einen kleinen Jungen aus der Parallelgruppe. Er ist fast 2 und seit einem Jahr dort. Er sah todtraurig aus. WIRKLICH, der Anblick ging mir durch Mark und Bein. Mein sofortiger Gedanke war: DAS WILL ICH KEINESFALLS FÜR MEIN KIND!

Und dann kommt sie auf eben diesen Jungen zu sprechen. Beschreibt, dass er auch eine ganz schwere Eingewöhnung hatte und immer noch oft weint. Und sagt dann im Brustton der Überzeugung: Er sei ja aber nun gut angekommen und es ginge ihm gut!

Da hab ich dann erstmals energisch widersprochen. Einem Kind, dass nach über einem Jahr immernoch oft weint und dass so aussieht/dreinblickt DEM GEHT ES NICHT GUT! Nicht in meiner Welt!

Wäre Erzieherin M nicht so feinfühlig und würde uns entgegen kommen, wäre da mein Schlussstrich gewesen. So probieren wir es nächste Woche weiter und hoffen auf Besserung… wenn er wenigstens erstmal M akzeptiert. Die gibt sich echt – im Rahmen ihrer Möglichkeiten- Mühe.

Im Übrigen fragen wir trotzdem weitere Kindergärten an. Ist natürlich -selbst hier- Irrsinn zu diesem Zeitpunkt.

Ich muss glaub ich keiner halbwegs bindungsorientierten Mama erklären, wie ich mich fühle. Wenigstens ist Ole nachmittags bei uns fröhlich und ausgelassen… sonst wäre mein Limit schon erreicht.

Ich ärgere mich maßlos, dass ich mich vom Lieblingsmann und anderen davon habe abhalten lassen, mich genauer über diese und andere Kitas zu informieren, obwohl ich im Januar schon mal so ein blödes Bauchgefühl hatte. „Aber in die Kita ging und geht halt jeder aus unserem Dorf. “ stimmt übrigens nicht, wie ich mittlerweile weiß.

Und bevor wieder irgend ein schlauer Mensch kommentiert: ES LIEGT AN EUCH- IHR KÖNNT NICHT LOSLASSEN. STIMMT. ICH WEIß NICHT MEHR, OB ICH MEIN KIND LOSLASSEN KANN, DENN ICH SEHE GERADE NICHT, DASS ES DORT AUFGEFANGEN WIRD.

Und jede/r ,die mir sagt, dass das der normale Kitaalltag ist, da muss ich sagen: DANN SIND MEINE KINDHEITSERINNERUNGEN FALSCH UND ICH WAR ZU UNRECHT EINE wirklich überzeugte VERFECHTERIN DER KITA-BETREUUNG!

Eingewöhnung Tag 8

Wieder eine Stunde, wieder Tränen bei Ole. Er lässt sich immer wieder beruhigen, aber fängt halt auch immer wieder an.

Morgen gehen wir trotzdem um 8 schon zum Frühstück, weil ENDLICH das Erstgespräch mit der stellvertretenden Leitung ist. (Mit 3 anderen Mamas.) Das Büro ist zum Glück neben dem Gruppenraum, wir sind also im Notfall da.

Gestern hab ich dann noch erfahren WIE schlimm der Personalmangel der Kita wirklich ist. Uiuiui.😐😱

Unsere Nächte sind momentan auch sehr schlecht, Ole weint viel, will rund um die Uhr stillen und zu allem Überfluss bin ich nun auch noch krank.

Läuft bei uns. 😂🤦‍♀️ und dann erinnere ich mich wieder an den Ring des mächtigen Königs, der einen alles ertragen lässt:

Die Inschrift: Auch dies geht vorüber.

Wir schauen jetzt mal, was diese und nächste Woche bringen. Den Bericht unterbreche ich hier, denn so wahnsinnig spannend ist das sicher nicht für euch…

Einen kleinen Nachtrag habe ich noch: Tatsächlich gab es Menschen in den letzten Wochen, die uns fast vorwurfsvoll sagten, das Kind hätte es bei uns einfach zu gut gehabt und zu viel Aufmerksamkeit bekommen. Unsere ehrliche Antwort: Ein Kind kann es nie zu gut haben! Es kann nie zu viel Fürsorge, Liebe und Aufmerksamkeit bekommen. Und was wäre die Alternative? Das Kind ein Jahr schlecht behandeln, damit es sich dann über die Kita freut? Seltsame Vorstellung.