Scheiße!

Wenn deine Frauenärztin an einem Freitag um 14:50 Uhr persönlich anruft, dann hat das meist einen sehr schönen oder einen bescheidenen Grund… bei mir sind Anrufe kurz vor Drei anscheinend mit Letzterem verbunden.

Irgendwie hat wohl jemand zuweit zurück gespult: der letzte Anruf kurz vor Drei kam an einem Donnerstag im April 2012. Kurz danach erfuhr ich, dass mein Abstrich auffällig war und dann hatte ich ein langes Aufklärungsgespräch, weitere Tests und am 07. Mai 2012 eine Konisation, bei der schließlich auch Krebszellen entfernt worden waren. Offiziell „alles im Guten“, d.h. ich galt danach als genesen. Seitdem waren alle Abstriche unauffällig.

Am 12.02.2021 kurz vor Drei bekam ich wieder einen Anruf… diesmal war das Gespräch eher kurz, denn leider bin ich ja schon erfahren. Und obwohl ich weiß, dass das alles noch kein Drama ist und die Wahrscheinlichkeit auf einen schlimmen Ausgang sehr klein ist, kann ich die Angst nicht leugnen. Ich hab Schiss. Und ich bin gleichzeitig genervt, dass es bei mir “ untenrum“ nicht einfach mal gut laufen kann… und dass vermutlich wieder eine OP ansteht.

Im Übrigen hieß es 2012, dass mein Risiko nochmals aufgrund von HPViren Zellveränderungen zu haben nach der OP, nicht größer sei als bei anderen Frauen. Tja. Dann hab ich wohl zweimal „hier“ gerufen. Ich hab die FÄ diesbezüglich auch befragt und sie meinte, dass die HPViren quasi im Körper schlummern und bei einer Immunschwäche wieder aufflammen können.

Tja und nun hatte ich mit Corona ja anscheinend eine Immunschwäche und der Infektion wird ja nachgesagt, alte Virusinfektionen zu reaktivieren… aber hätte es nicht auch das Pfeiffrische Drüsenfieber sein können?!

Übrigens es war 2012 ein echter Zufallsbefund – ich hätte damals gar keinen Abstrich machen sollen, aber irgendwie hatte die Frauenärztin „so ein Gefühl“ und machte einen außerplanmäßig. Diesmal wollte meine neue Frauenärztin nur einen normalen Abstrich mit Tupfer machen, aber ich bat um den besseren Bürstchenabstrich…weil ich in dieser Sekunde „so ein Gefühl hatte“!

In diesem Sinne: Geht zur Vorsorge!

Zurück auf Anfang

Nachdem ich nun zweimal einen Frauenarzttermin wegen Quarantäne absagen musste, konnte ich vor zwei Wochen endlich, nach über einem Jahr, zu meiner neuen Frauenärztin. Tatsächlich hatte ich auch einige Fragen/Probleme:

Meine inneren Kaiserschnittnarben zwicken manchmal komisch- verletzt ist nichts, wir probieren beim nächsten Mal, ob direkte Wärme hilft.

Mein größeres Problem ist mein länger gewordenen Zyklus. Ich komme mittlerweile von 30 Tagen im Durchschnitt auf fast 40 Tage… das alleine wäre ja nicht so dramatisch, allerdings ist diese Entwicklung von sehr starken Blutungen begleitet. Ich habe die ersten Tage regelmäßig Sturz-Blutungen, die mit normalen Hygieneartikeln kaum zu halten sind. – Die Pille möchte ich eigentlich nicht nehmen, daher schlug sie mir vor vom 12. bis 26. ZT 200mg Progesteron zu versuchen und zu schauen, ob das was verändert. Da ich eh noch Reste von den Behandlungen habe, ist das natürlich kein Problem. Witzig, dass ich nun wieder das tue, was ich zu Beginn des Kinderwunsches tat. 😃

Apropos Kinderwunsch: auch hierzu fragte sie nach dem Stand der Dinge. Ich berichtete von der Kryo und der ICSI und dass wir nicht mehr in eine Klinik gehen werden. Sollte ich an den Punkt kommen, wo wir aus Altersgründen auch definitiv keine Kinder mehr wollen, werde ich die letzten Jahre bis zur Menopause auch verhüten. Sie verstand meine Überlegungen und sagte, dass der Progesteronplan, dem ja nicht im Wege stünde.

Tatsächlich habe ich letztlich mit einer Freundin- die erfolglos mit dem Thema abgeschlossen hat- über den Kinderwunsch geredet. Ich kann es mittlerweile glaube ich so erklären, dass ich keinen Kinderwunsch mehr habe, sondern eher einen Wunderwunsch. 😉🌈🌠 Ja ich fände ein zweites, natürliches Wunder toll und es geht mir ab, dass ich das nicht haben durfte, darum konnte ich der Klinik auch gut Lebewohl sagen. (Ich weiß : sehr hohes Ross, aber ich bin hier ja ehrlich mit euch… und es ist und bleibt auch nach so vielen Jahren irgendwie ein fehlendes Puzzleteil meines Frauseins)

Meine Freundin konnte das ziemlich gut nachvollziehen, sie würde auch kein Kind mehr wollen, aber dass sie dieses Wunder nie erleben durfte, das bedauert sie trotzdem.

Vielleicht geht es der ein oder anderen Leserin ja ähnlich?

Liebe Grüße Frau Mutterherz

Ich geh schon mal weiter

So oder so ähnlich lautet ja das Motto von Oles Kindheit. 😄 Ich weiß noch wie mir eine von euch vor ziemlich genau 2 Jahren schrieb, dass es ganz komisch aussieht wie mein 7 Monate altes und 7,5 kg „leichtes“ Baby am Küchenschrank steht…

Das Kind trägt hier Kleidung in Gr. 68!!!!!… letztlich erst verräumt.

Tatsächlich konnte ich das damals gar nicht so nachvollziehen – für uns war das ja einfach Normalität. Vor einigen Tagen sah ich das Bild wieder und jetzt wurde mir erst klar wie besonders das war… und ähnlich ist es wohl mit allem, was sonst hier so passiert. Manchmal müssen wir uns bzw. die Großeltern bewusst daran erinnern, dass Ole noch nicht mal annähernd 3 Jahre ist, wenn wir uns über sein Verhalten „ärgern“.

Ole wiegt knapp 13 kg und ist immernoch unglaublich zart und dünn, aber fast einen Meter groß und trägt entsprechend Gr. 98/104 und Schuhgröße 25… allerdings passen fast nur Leggings oder genähte Pumphosen, da er normale Hosen einfach verliert. Er ist noch immer ständig in Bewegung und/oder redet zumindest dauernd. Seine Phantasie ist großartig. Er erzählt Geschichten, dichtet Liedtexte auf Situationen um (etwas, das ich oft und gerne mache) und flunkert ab und an, um zu sehen was passiert. Seine sprachliche Entwicklung schreitet weiter voran. Er verwendet die Zeitformen und den Konjunktiv sicher, interessiert sich für Buchstaben und Schreiben sowie für Mengenangaben und einfache Rechenaufgaben, z.B. wenn Besuch kommt und er ausrechnen will, wie viele Teller er noch holen muss, wenn bereits zwei auf dem Tisch stehen oder wer wieviele Smarties bekommt. Auch Zeitangaben werden für ihn immer wichtiger und er versucht Zeitspannen zu begreifen- sowohl im Großen (Wie lange ist der Kindergarten geschlossen?) als auch im kleinen (Dauer bis ich mit ihm spiele) – sein eigener Begriff hierfür ist eine Mittelstunde (ca. 10 Minuten) … das ist der für ihn erträgliche Zeitraum, den er noch Warten kann oder noch spielen möchte. Ansonsten ist er ein großer Verhandler und argumentiert sogar zum Teil, wenn man ihn nach einem „Warum (machst du das)?“ fragt oder wenn er etwas Bestimmtes möchte.

Wir lesen täglich mehrere Bücher und seine liebsten Geschichten kann er auch auswendig, ebenso etwa 20 Lieder und einige Fingerspiele. Wenn er ein Lied/Spiel sehr mag, genügt zweimal hören und er kann es, wobei er es erst laut singt, wenn er es richtig sicher kann. Sein ABSOLUTES Lieblingslied ist Fuchs du hast die Gans gestohlen 😅… vielleicht weil wir auch Gänse haben oder wegen dem „Schießgewehr“ oder weil ich es ihm auf einer (Not-)Wanderung zur Ablenkung beigebracht habe oder weil er Petterson und Findus liebt und da der Fuchs auch vertrieben wird. Jedenfalls hat er keinerlei Hemmungen auch vor Fremden zu Reden oder zu Singen. Manchmal stellt er sich auch vor den Spiegel und ruft meine Damen und Herren…und macht dann etwas. Unser Kind ist definitiv extrovertiert und selbstbewusst! 🥰 Er spielt gerade viele Imitationsspiele: Feuerwehr/Polizei, Einkaufen, Schule (Ich schmeiß mich noch immer weg, wenn er sagt: Werfen wir einen Blick auf die Tafel..😅) und ganz neu ist jetzt das „Kämpfen“. Er hat ein Ritter-Wimmelbuch, das er mit dem Papa studiert hat und seitdem gibt es hier viele Schwertkämpfe, Rittertuniere und Drachentöten. Zunächst habe ich mich unwohl mit diesem Spiel gefühlt und versuchte, es ihm auszureden, aber dann habe ich verstanden, dass er einfach gerade „mutig sein“ trainiert. Daher bin ich der Drache und er muss mich besiegen. Er liebt diese Spiele, wahlweise mit einem von uns an seiner Seite und der andere ist der Drache, der die Burg angreift… 😉 meist die Mama 😉. Allerdings dürfen bei uns nur Kissen als Schwerter eingesetzt werden, was er meist auch gut umsetzt. Wir üben gerade Gnade walten zu lassen, wenn einer am Boden liegt, aber das kann er nicht immer… macht auch nichts. Er ist schließlich erst zwei.

Er ist natürlich noch immer sehr emotional und kann je nach Müdigkeit seine Gefühle schlecht kontrollieren. Allerdings finde ich, dass er es für sein Alter doch mittlerweile annehmbar hinbekommt. Tatsächlich gelingt es manchmal zu ihm durchzudringen und ihn daran zu erinnern, dass er uns doch schon alles richtig gut erklären kann und gar nicht weinen muss. Und manche Wutanfälle kann ich auch wirklich nachvollziehen. Nach 14 Tagen Quarantäne musste sein Spielfreund zum zweiten Mal ein Date absagen und da war er am Boden zerstört. Er weinte bitterlich und schrie uns an, dass wir blödes Zeug sagen und sein Kumpel ganz bestimmt noch kommt. Er tat mir echt Leid. Allgemein hat er die Isolation schlecht weggesteckt und wir waren froh, dass wenigstens noch ein paar Tage Kindergarten waren. In den Quarantäne haben wir ihn auch mehr Medien konsumieren lassen und daher spielen wir nun auch Urmel aus dem Eis regelmäßig nach…😅

Was kann ich sonst noch sagen. Er ist ordentlich, teilweise etwas nerdy oder pedantisch. Mittlerweile sehr verkuschelt und anhänglich – aber gleichzeitig auch oft sehr selbstständig. Er ist relativ vernünftig und zwar mutig, aber auch vorsichtig. Er hält sich gerne an Regeln, kann aber entsprechend schlecht mit Brüchen im normalen bzw. gewohnten Ablauf umgehen. Für alles Alltägliche gibt es bei uns Tricks bzw. Rituale, z.B. zum Zähneputzen, Bettgehen, Essen etc. Wenn Ole etwas wirklich will/nicht will, hat man keine Chance außer es ÜBER STUNDEN auszusitzen. Das haben sie auch schon im Kindergarten gemerkt. Druck funktioniert wirklich gar nicht, aber für Deals/Kompromisse hat er meist ein offenes Ohr 😉.

Das Schlafen ist mittlerweile ok. 9,5 – 10,5 Stunden nachts mit einmal aufwachen und zu Mama gehen bzw. Mama zu sich bitten. Je nach Phase mehr oder weniger Gezappel gegen Morgen. Er wacht momentan oft gegen 6 Uhr auf, manchmal ist es aber auch erst 7:30 Uhr!!! Dann feiern wir! 😜 Mittags werden noch 90 bis 120 Minuten geschlafen – selbst zuhause klappt das Einschlafen da recht gut. Dass er trocken ist, habe ich hier ja bereits erwähnt. Mittlerweile geht er tagsüber komplett alleine – also ohne Ansage an uns- aufs Töpfchen und zieht sich dann wieder an oder ruft, wenn er sauber gemacht werden muss. Wir müssen halt immer mal gucken, ob wir was ausleeren müssen. 😅

Er spielt gern Gesellschaftsspiele (Obstgarten, Lottikarotti, Angeln usw.), liebt noch immer Verstecken und erschrecken und seinen Lük-Kasten sowie andere Lern-/Konzentrationsspiele. Er ist sehr neugierig und scheint sich bei Schmuddelwetter in ein Wohnzimmerkind zu verwandeln … 😅 aber Schnee fand er cool.

So jetzt fällt mir nix mehr ein. So richtig weiß ich auch gar nicht, ob das noch interessant für euch ist?! Gerade gibt es nicht so viele Mamathemen, die mich beschäftigen und über Dinge, die ich nicht ändern kann, will ich nicht jammern.

Beste Grüße eure Frau Mutterherz

Es ist ein Wunder oder Babynews

Seit unserer Sommer-ICSI gibt es etwas, dass ich euch erzählen wollte. Doch es gab ein langes Hin und Her. Viel Hoffen, Bangen, Rechnen… mathematische Unmöglichkeiten. Ich habe lange überlegt, ob ich es hier überhaupt erzähle. Es ist so schön wie es verrückt ist. Und es ist ein Junge. 😄 Das weiß ich seit gestern.

Witzigerweise haben wir von Anfang an fast nur Jungsnamen ernsthaft diskutiert. Wir: Das sind eine sehr liebe Mama-Freundin und ich. Ich kenne diese Freundin vom Pekip und sie ist das Beste, was ich aus diesem Kurs mitgenommen habe. Sie hatte von der ganzen Kinderwunschgeschichte keine Ahnung reagierte aber erstaunlich toll und mitfühlend für jemanden, der damit zum ersten Mal konfrontiert ist. Und als wir im Sommer die ICSI machten, entschloss sie sich kurzfristig es EINMAL drauf ankommen zu lassen. Sie war die ganze Zeit unsicher, ob sie ein zweites Kind will, aber die Vorstellung zusammen schwanger zu sein, erschien ihr zu verlockend. Für ihr erstes Kind hatte sie lange probiert, daher sah sie ihre Chancen nüchtern und empfand es wohl eher als Spaß. Zufällig fiel ihr Eisprung in die Woche der Punktion… naja als sie mir kurz nach dem Transfer davon erzählte, war mir fast klar, was passiert… es kam, wie es kommen musste: Ich testete negativ. Sie auch. Ich bekam meine Periode. Sie nicht. Ich war nicht schwanger. Sie schon.

Jahre zuvor wäre ich an diesem Punkt zerbrochen. Doch schon im Sommer konnte ich mich recht schnell mit ihr freuen.

Allerdings waren die ersten Wochen eine echte Zitterpartie, denn sie wusste den Tag der Zeugung ja ziemlich genau, aber lange war nichts auf dem Ultraschall zu sehen und ihre Frauenärztin teste den HCG Anstieg nicht. 🤦‍♀️ Rein rechnerisch hätte es das Kind, das dann doch irgendwann zusehen war, in dieser Größe nicht geben können. Aber es ist da. Es ist gesund. Es ist ein Wunder.

Ich glaube es gibt Frauen wie mich, denen so etwas ungewöhnlich oft im Leben passiert… mittlerweile kann ich über diese Geschichte schmunzeln. Ich freue mich darauf dieses besondere Kind, dass es auch gibt, weil ICH schwanger werden wollte, kennenzulernen. 😄

Am 10.12.20 brachte Oles Patin übrigens Nr. 3 gesund zur Welt. Auch hier sind wir schon voller Vorfreude aufs erste Kennenlernen! 🥰 Ole spielt momentan vermehrt, dass ich oder ER 😅, sein Geschwisterchen zur Welt bringen. Oder er bezeichnet unseren Fritzi als seinen Katzenbruder. Ich vermute, dass demnächst mal konkrete Nachfragen kommen, was dann bestimmt etwas komisch wird… aber wie alles wird auch das nur eine Phase sein!

Ich hoffe, ich komme nächste Woche noch dazu ein bisschen von seiner Entwicklung zu erzählen. Bis dahin wünsche ich euch ein schönes viertes Adventswochenende! ⛄🕯

Eure Frau Mutterherz

Post-Corona Symptome

Offiziell haben wir Corona überstanden. Seit Montag arbeite ich wieder- ich fühlte mich zwar noch schlecht, aber es war die letzte Woche der Probezeit und meine Kollegen hatten mich schon 2 Wochen vertreten. Montag hatte ich 3 Stunden Unterricht und musste nachmittags 2 Stunden schlafen, da ich mich kaum mehr aufrecht halten konnte. Dienstag verschlief ich zum ersten Mal seit Jahrzehnten! Der Tag ging halbwegs – ich hatte aber auch zwei Stunden lang nur Prüfungsaufsicht. Mittwoch hatte ich den ersten vollen Tag und nachmittags war mir schwindlig und ich hatte Kopfschmerzen. Donnerstag & Freitag liefen ähnlich. Wenn ich raus gehe, brennt die kalte Luft in der Lunge. Beim Toben hatte ich eben einen Hustenanfall und bekam minutenlang kaum Luft. Ole und der Papa husten auch ab und an… und dabei hatten wir alle einen milden bis moderaten Verlauf.

Ja der drohende Lockdown nervt und bedroht Existenzen. Das ist schrecklich und durch nichts zu beschönigen.

Ole ist seit 3 Wochen zuhause und MEGA angenervt, dass er nicht zur Kita kann. Vermutlich wird sie Montag geöffnet und Mittwoch geschlossen – dennoch: Ich frage mich mehrmals täglich, wann die Nachwirkungen abklingen und ob ich mich je wieder länger konzentrieren kann? UND OB MEIN KIND IRGENDWELCHE SPÄTFOLGEN HABEN WIRD?

Das ist ebenfalls blöd…

Symptome – ein Bericht

Da es ja vielleicht einige interessiert, hier also ein Bericht – mit ungefähren Zeitangaben.

Ole

Sa: leichter Schnupfen, unleidlich, sehr anhänglich – besonders nachts. Durstig.

So: zunächst wie Samstag, gegen Abend warm, leicht erhöhte Temperatur (38 °) und etwas abgeschlagen, klagt über Ohrenschmerzen. Durstig

Mo.: offiziell wäre er so kitatauglich – Schnupfen fast weg, Temperatur normal, Kind etwas nörgelig… da ich ihm wegen der Ohren ein pflanzliches Medikament geben möchte, das man alle paar Stunden nimmt, bleibt er zuhause.

Ab Di. Kind wieder fit (Dienstag positiv getestet), höchstens etwas anhänglich und bis Donnerstag noch appetitlos, aber sehr durstig, ab Freitag isst er wieder gut. Er ist nur schneller erschöpft als sonst und hat DEUTLICH weniger Geduld.

Samstag klagt er kurz über Kopfschmerzen. Ist ansonsten aber extrem aufgezogen und eindeutig fit.

Sonntag: Durchfall

Papa

Montag/Dienstag leichtes Unwohlsein – Dienstag positiv getestet. Gelegentliches Niesen.

Ab Mittwoch: leichter Husten und starke Gliederschmerzen, Bandscheibenvorfall wird schlagartig schlechter- mit Ibuprofen halbwegs erträglich. Guter Schlaf. Ab Samstag geht alles etwas besser, aber Schmerzen im unteren Rücken.

Mama

Montag noch gar nix. Dienstag leichtes Unwohlsein. Kopfschmerzen. Halsweh. Schlechter Schlaf

Mittwoch: in der Nacht wegen starker Kopfschmerzen und Gliederschmerzen aufgewacht. Daher zweiter Test – positiv. Ab Abends leichter Husten. Und Halsweh und so ein komisches Gefühl von Kloß im Hals. Sehr durstig.

Donnerstag: leichtes Fieber, teilweise Schüttelfrost. Husten, teilweise richtige Anfälle. Unfassbare Glieder-/ Kopfschmerzen – Ibuprofen hilft aber. Schnupfen. Druck auf der Lunge und insgesamt schlechter Allgemeinzustand. Schlechter Schlaf. Sehr durstig.

Freitag: Husten und Schnupfen- so ne komische Zwischenform von Fließ- und Stockschnupfen. Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber. Aber immer mal ein paar gute Stunden, dann wieder schlechter. Und natürlich müde. Durstig.

Samstag: Schleim lockert sich. Immernoch Gliederschmerzen und v.a. Schmerzen im unteren Rücken, die bis in die Schulterblätter strahlen. Leicht erhöhte Temperatur. Häufiges Niesen. Abgeschlagenheit.

Sonntag: nach einer ruhigen Nacht erste gefühlte Besserung. Gelegentliches Niesen und Husten, ansonsten weniger Gliederschmerzen. Leider noch immer heftiger Kopfschmerz.

Von Do – So Periode in einem Ausmaß, das an ne Folge Dexter erinnert. 🙈 Machte die Sache echt nicht besser.

Sollte es noch wichtige Entwicklungen geben, werde ich es hier ergänzen…

Positiv

Ja Mädels. Ich kann auch positiv. 🥳 5 Tests hat es gebraucht,aber eigentlich war mir schon klar, dass es so kommen würde. Montag war der Test noch negativ. Mittwoch dann positiv – was ich mir dank der eindeutigen Symptome schon dachte. 😄

Und vor allem, da meine beiden Männer bereits am Tag vorher positiv getestet wurden.

Genau wir bekommen keinen Nachwuchs, denn wir haben schon Corona. 🙈😉 Montags kam der Anruf aus dem Kindergarten, dass es in Oles Gruppe einen Fall gibt. Ich bin direkt aus dem Klassenzimmer in die Abstrichstelle – in Bayern ja zum Glück ganz unproblematisch. Ole war an diesem Tag zuhause, denn er hatte etwas Schnupfen und ein wenig Temperatur und wir wollten schauen, was das wird. Naja nach der Kindergartenmeldung konnte ich mir schon denken, worauf das hinausläuft… mein erstes Testergebnis kam 16 Stunden nach dem Test und war negativ. Da ich aber ein ungutes Gefühl hatte, bat ich meinen Schulleiter zu fragen, ob meine Familie auch getestet werden kann. (In unserem Landkreis ist es aktuell fast unmöglich einenTerminzu bekommen! Wenn ich hier ausführen würde, was die anderen Mamas erlebten, ich bräuchte Tage!!!) Glücklicherweise stimmt das Gesundheitsamt meines Schul-Landkreises zu und weitere 18 Stunden später wussten wir, dass die Männer positiv sind. Mir ging es auch schon nicht mehr so gut und so führ ich am dritten Tag infolge 35 km hin und zurück, um mich testen zu lassen. In der Tesstelle witzelten wir schon über Flatrates und nach 14 Stunden hatte auch ich mein Positiv. Ich war ehrlich gesagt heilfroh, denn erstens erleichtert es die Quarantäne und zweitens danach den Schulalltag, weil ich ja nicht mehr in Quarantäne muss.

Ole geht es wieder super. Der Papa und ich hängen etwas durch, aber es ist erträglich, vor allem mit Ibuprofen. Wir sind natürlich seit Montag in Isolation gegangen und hoffen, dass sich in der nächsten Woche ENDLICH mal das Gesundheitsamt meldet, damit wir erfahren wie es weitergeht. Im Kindergarten sind mittlerweile noch weitere Fälle aufgetaucht und nächste Woche ist er definitiv noch dicht, aber das kann uns ja eigentlich auch egal sein, da wir eh zuhause sind…

Ole war übrigens super cool beim Testen und hat toll mitgemacht. Als wir dann wieder zuhause ankamen, meinte er: „Das war ein schöner Ausflug!“ 🥰

Wir hatten zum Glück kaum Kontaktpersonen, außer die Großeltern. Meinem Schwiegervater geht es nicht so gut, meine Mutter hat auch nur Erkältungssymptome.

Das Ärgerlichste ist wirklich, dass unser GA völlig überfordert ist und den Ausbruch in der Einrichtung auch ewig nicht bearbeiten konnte. Letztlich hat das Jugendamt den Kindergarten geschlossen, damit nicht noch mehr passiert.

Ich hoffe euch allen bleibt sowas erspart, denn für alle Eltern mit kritischen Arbeitgebern, ist es eine Katastrophe, wenn das Gesundheitsamt in so einem Fall nicht hinterher kommt! Bleibt achtsam und vor allem bleibt gesund! 💕

Weihnachtswünsche

Die letzten Wochen haben wir den Knirps öfters mal gefragt, was er sich vom Weihnachtsmann wünscht.

Letzte Woche lautete die konsequente Antwort noch: Obst. 😄

Gestern meinte er dann zum Papa: „Ich wünsch mir nichts. Ich hab schon alles. Ich bin glücklich.“ 💕 mein Mutterherz hüpft… ach was sag ich: Es tanzt. 🥰

Wir haben allerdings schon was besorgt, passend zur aktuell akuten Feuerwehrphase. 😉

Erleichterung

Der heutige Tag brachte in so vieler Hinsicht Erleichterung.

1. Meine Periode – die einen Tag nach dem Post mit unfassbaren Blutmengen kam, ist endlich fast vorüber.

2. Die Rechnungen der ICSI sind ENDLICH ENDLICH da. Allerdings ist eine fehlerhaft – glücklicherweise wurde meine Mail sofort beantwortet und so können wir nächste Woche endlich mit Beihilfe und PKV abrechnen. Bei der Stiftung habe ich eine Verlängerung beantragt.

3. Heute war der erste Tag Onlineunterricht. Eigentlich hätte ich heute noch Prüfung schreiben wollen, aber da unsere Schule sich innerhalb von Tagen zum Hotspot entwickelt hat, ist alles abgesagt. Und nun begebe ich mich in weitgehende Isolation und hoffe, nicht auch noch Symptome zu bekommen. In die Kita gehe ich schon seit letzter Woche nicht mehr und auch sonst halte ich mich weitgehend von anderen fern. In Quarantäne bin ich nicht, da ich offiziell keine Kontaktperson 1 bin.

4. Und die beste Nachrich des Tages kam von meinem Schwiegervater. Seit 3 Wochen stand eine Krebsdiagnose im Raum. Heute war die OP und alles Gewebe war gutartig!!! Ich kann gar nicht beschreiben wie erleichtert wir alle sind. 💕 Selbst der anstehende Lockdown light konnte uns kaum die Laune verderben…

Und so lautet unser Resümee heute: Erleichterung

Bleibt gesund eure Frau Mutterherz

Kürbis-Kapitän

Wir züchten Riesenkürbisse, weil mein Mann einen Traum hat(te)…

Und das zweite Highlight des Tages gab es beim Zähneputzen:

Ich: Los geht’s! Ole: NEIIIIN. Ich will unten in der Küche putzen. ICH: Nö, ich trag die Zahnbürste nicht runter. Wir putzen im Bad. Wiederholung des Dialogs ca. fünfmal, dann Ole: (kurz vorm Ausrasten. Besinnt sich plötzlich…) Ich will einen Kompromiss. … Wir haben auf der Treppe geputzt. 😅

Guten Wochenstart euch allen!