3 von 12…

Also eigentlich wollte ich endlich mal wieder bei 12 von 12 mitmischen, aaaaber ich hatte dann einen zu turbulenten Tag. 🙈 Ole war seit 4:40 wach… und nach einer Stunde kuscheln und streicheln und erzählen ist er tatsächlich nochmal für 50 Minuten eingeschlafen, allerdings war ich dann wach. 🙄Am coolsten war der Moment als morgens das Rollo hochfuhr… Ole ganz trocken: (s)auber drauße(n) 😂❄Das hat er nicht von mir.Jetzt abends waren wir noch auf dem Weihnachtsmarkt und haben uns mit 2 Kindern aus seiner Gruppe getroffen. Es gab einige Karussellrunden, Christkind und Weihnachtsmann, Glühwein und Waffeln. Das war nach unserem letzten Weihnachtsmarktdesaster wirklich entspannt und besinnlich…

Ansonsten geht es uns auch gut. Ole macht sprachlich wahnsinnige Fortschritte. Seine Oma meinte gestern: Man kann ja gar nicht so schnell sprechen wie das Kind neue Wörter lernt.

Er führt kurze Unterhaltungen, antwortet gezielt und erzählt vom Kindergarten, stellt Zusammenhänge her. Natürlich nur in Schlagworten oder zwei Wort Sätzen (selten sogar schon in drei-wort-sätzen), aber inhaltlich wirklich gut verständlich. Nun versucht er gerade Fragen zu formulieren. Echt toll. 😍 Genau wie in der Babyzeit gab es auch diesmal einige furchtbare Nächte ehe es Klick machte.

Beim Schlafen gibt es nun immer mal „Machtkämpfe“ und dramatische Szenen, obwohl wir noch immer unsere übliche Einschlafbegleitung machen. Außerhalb des Bettes läuft es dafür ganz gut, 😁 solange ihm niemand die Haare waschen will. 😂

Ich hoffe ihr habt alle eine nicht gar so stressige Vorweihnachtszeit! Viele Grüße von Frau Mutterherz 💕

Nicht unser Tag

Gestern Nacht fieberte Ole plötzlich mit 39,6 Grad, Schüttelfrost und allem drum und dran…ehrlich gesagt hatte ich fast etwas Schiss, obwohl ich sonst nicht so bin. Jedenfalls war morgens alles vorbei und es gab keine weiteren Symptome. Dennoch beschloss ich zum Kinderarzt zu gehen – schließlich hatten wir die letzte Erkältung in Eigenregie bekämpft und ich wollte eine Lungenentzündung ausschließen. Im Dezember Montagmorgen zum Kinderarzt… ich muss hier nicht weiter reden, gelle? Eltern wissen, was ich sagen will… nunja. Eigentlich hatte ich Homeoffice mit viiiiiiielen Korrekturen geplant und nachmittags hatte ich Unterricht. Da der Lieblingsmann morgens aber selbst zum Arzt musste, machte ich mich mit Ole 15 Minuten vor Praxisöffnung auf dem Weg. Tatsächlich bekam ich auf dem sehr sehr engen Parkplatz einen annehmbaren Parkplatz für unseren Bus und so hatten wir zum Glück nur 3 Kinder vor uns. Der Lieblingsmann kam auch recht schnell von seinem Termin in die Praxis und löste mich ab. Ole hüpfte sofort auf seinen Schoß und winkte mir noch zum Abschied.

Wenig später ging wohl aber das Drama los: Mama hause… und schon flossen die Tränen. Als die Ärztin dann auch noch recht ruppig bei der Untersuchung war, ließ er sich kaum noch beruhigen.

Er weinte so bitterlich, dass der Lieblingsmann im Chaos auf dem Parkplatz (und es ist wirklich saueng!) mit dem Bus am eine Mauer fuhr… ziemlich großer Schaden.

#teuersterArztterminseitlangem

#dafürgäbsaucheinGeschwisterchen

Und als wäre das nicht genug, habe ich vorhin den Bus in der Einfahrt von Freunden in losem Schotter festgefahren, sodass der Lieblingsmann kommen musste und mit dem Papa den Bus frei schaufeln musste. 🙈🙄

Tja und das Kind? Ist laut Ärztin kerngesund und fit und darf morgen wieder zur Kita.

Das hat sich also heute mal so richtig gelohnt. 😂… aber zumindest haben wir jetzt vielleicht ein paar Karmapunkte gut.

Eine schöne RUHIGE Adventszeit euch allen wünscht Frau Mutterherz 💕

Kindermund

Ole sitzt in der Wanne und ruft: nice, nice, nice…

Ich gucke irritiert, kann aber grundsätzlich nur zustimmen. Irgendwann dämmert mir, er meint: nass, nass, nass.

Naja stimmt ebenfalls. 😂

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent! Dieses Jahr gibt es erstmals einen selbst gebastelten und selbst befüllten Adventskalender bei uns. 🐧😊🐧

Ich bin gespannt, ob das Konzept mit Kleinkind funktioniert. Im Notfall kommen die Tütchen weg und er bekommt jeden Morgen eine Tüte zum Frühstück.

Wie macht ihr das so?

Vorweihnachtliche Grüße von Frau Mutterherz 💕

Laterne, Laterne…Pinguine gerne DIY

Meine Lieben,

auch wenn Sankt Martin schon vorbei ist, möchte ich euch eine ganz simple Laternen-Bastelanleitung vorstellen.

Wir hatten beim Martinsumzug eine gekaufte Standardlaterne (#workingmomwarzufaul), die allerdings nun schon etwas unansehnlich ist, da so ein Kleinkind halt einfach kein Sicherheitsbeauftragter ist und das Papier bei Nieselregen den permanenten Bodenkontakt auch nur schlecht verzeiht.

Nun steht nächste Woche bei uns aber noch ein Kita-Laternenumzug an. Die Krümel basteln hierfür allerdings noch nicht… zufällig stieß ich auf eine Idee zu Laternen aus PET-Flaschen: leicht, wetterfest und gut individualisierbar! Perfekt für Kleinkinder!

Ich hatte sowieso Serviettenkleber zuhause und somit konnte es losgehen.

Die erste Variante ist für absolute Bastellegastheniker (kurzer Blick Richtung Tally 😘😅). Einfach Papiertaschentücher oder Servietten in die Einzellagen zerlegen und den Rand ausreißen, um gerade Kanten zu vermeiden. Die Stücke oder Motive einfach nach Belieben aufkleben. Kindergartenkinder schaffen das sogar alleine! Nach dem Trocknen mit einem scharfen Messer die Flasche auf gewünschter Höhe abschneiden, zwei Löcher reinstechen, Draht durch, fertig. 😊 klappt sogar: last minute. Der Lack ist nach dem Trocknen wasserfest, aber bemalbar.

Für die zweite Variante habe ich die Pinguine nach dem Trocknen mit dickem permanent marker auf eine Flasche gemalt und anschließend mit Wasserfarben coloriert. Wer perfektionistisch ist, zeichnet eine Schablone auf Papier vor und schneidet diese aus, um die Figuren sauber zu übertragen. Ich hab es einfach go with the flow gezeichnet 😉🐧.

Viel Spaß, vielleicht seid ihr ja nun motiviert und macht einen eigenen kleinen Laternenumzug, um eure Bastelarbeiten auszuführen.

Nach dem Umzug kann die Laterne sogar mit einem künstlichen Teelicht als Nachtlicht im Kinderzimmer stehen.

Beste Grüße Frau Mutterherz 💕

Kindermund

Unser Kindermund spricht nun endlich!🥰 und zwar ununterbrochen… 😅 die 50 Wort-Grenze ist locker geknackt und täglich kommt min. 1 neues Wort hinzu. Auch Konzepte werden nun analysiert und angewendet.

Diese Woche im Auto: Ole hat ein halbes Würstchen im Schlafrock bekommen und isst es während der Heimfahrt. Nach einiger Zeit kommt von hinten ein: „leer„. Ich überlege kurz. Eigentlich kennt er das Konzept schon, daher antwortete ich: „Nein Liebling, nicht leer, sondern alle.“ (‚Alle‘ bedeutet bei uns aufgegessen.)

Von hinten kommt: „Doch! LEEEEERR!“ Also mache ich das Licht im Fond an und schaue in den Rückspiegel nach dem Kind. Ole hält das Brötchen in der Hand und guckt rein – das Würstchen ist aufgegessen. Ich grinse und erkläre ihm, dass das Brötchen essbar und keine Verpackung ist und dass es wirklich schmeckt. Es folgt Gegrummel von der Rückbank und wenige Augenblicke später ein lautes: „MECKT!“ 😊

Was ich nicht ahnte, der findige Bäcker hatte Ketchup ins Brötchen mit eingebacken. Das Kind trug eine gelbe Jacke…. 🙈🙈🙈

Nachträglich

Bereits am Freitag hatte mein Blog Geburtstag. Aber da ich mit einer lieben Freundin auf Brautkleidsuche war, hatte ich es fast vergessen…

Nachträglich also alles Gute lieben Bloggemeinschaft und ein fettes DANĶE an euch alle! 🌺🥰

Abgestillt

Nach 18 Monaten anstrengender, aufregender, inniger und schöner Stillzeit haben wir dieses Kapitel nun beendet. Am 23. Oktober stillte Ole ein letztes Mal zum Einschlafen. Die letzten Wochen habe ich euch ja die Veränderungen schon beschrieben. Sein Interesse war vorhanden, aber nicht mehr so drängend. Frühs stillten wir nur sehr sporadisch und als ich beschlossen hatte, es zu reduzieren, war das gar kein Problem. Egal ob seine Lichterkette brannte oder nicht. 😉

Tagsüber hatte er das Bedürfnis meist nur nach wirklich langer Trennung von mir und wenn er gestresst war… aber auch hier ließ er sich leicht ablenken bzw. trank nicht mal eine Minute, da lohnte das Ausziehen kaum. 😅 Allerdings hatte er ganz genaue Vorstellungen vom Stillen selbst: nur liegend im Bett oder auf dem Sofa. Und er MUSSTE mit einer Decke eingekuschelt sein. Auch das zeigte mir, dass es ihm vor allem um die Nähe zu mir ging. Seit Wochen erzählte ich bei jedem Stillen, dass die Brust nun gaaanz müde ist und bald nicht mehr mag, aber dass wir ja ganz doll kuscheln können und dass ich ihn trotzdem lieb habe.

Ole war recht verständnisvoll dahingehend und kuschelte die Brust immer, wenn sie so müde war. Nur zum Einschlafen reichten Schnuller und Fläschchen nicht… und dann stellten wir mit Einzug des Herbstes unser Abendritual um. 18 Uhr essen wir, dann spielen wir noch etwas gemeinsam und machen ihn anschließend bettfertig. Daraufhin geht es zum Sandmann gucken in unser Ehebett. NATÜRLICH in eine Decke gekuschelt. 😉 Sobald der Sandmann aus ist, flitzt Ole auch schon in sein Zimmer. Und irgendwann wollte er dann nicht mehr erst Brust und dann das Fläschchen, sondern begann mit dem Fläschchen. Eines Abends sagte ich danach – schon im Halbschlaf- die Brust sei schon eingeschlafen (ich hatte gar nicht darüber nachgedacht, WAS ich da sage) und Ole akzeptierte es, schnappte sich einen Schnuller und schlief das erste Mal neben mir ohne Stillen ein. Das ist etwa zwei Wochen her. Es folgten mal 24 Stunden ohne Stillen, dann wollte er wieder usw.

Am 24. und 25. Oktober war ich schließlich auf Klassenfahrt- etwa 30 km von meinem Wohnort entfernt. Ole kam mich nachmittags besuchen, wollte aber zu keinem Zeitpunkt stillen, auch nicht als ich schließlich am Freitag heim kam. Und da beschloss ich die Gunst der Stunde zu nutzen und seit dem sage ich ihm, dass die Brust nun „alle“ ist und gaaanz lange schlafen will. Es gab nicht eine Träne oder längeren Protest. Natürlich fragt er mehrmals täglich danach und möchte manchmal probieren, ob noch Milch kommt, aber er lässt sich gut ablenken und wirkt völlig zufrieden.

Ich bin überzeugt, dass er jetzt spürt, dass ich mir sicher bin. Ich selbst bin ein bisschen wehmütig, aber freue mich auch auf eine Vorweihnachtszeit mit Glühwein und Eierpunsch, bevor ich im nächsten Jahr hoffentlich in die nächste Runde Abstinenz starte. 😂☺ Außerdem empfinde ich es irgendwie als eine neue Art des Mutterseins (klingt etwas pathetisch, aber ich kanns nicht besser ausdrücken), dadurch, dass dieser einfache Weg des Nähegebens wegfällt, haben wir ganz viele neue kleine Rituale gefunden, die auch sehr schön sind.

In meiner Traumvorstellung vom Abstillen hätte Ole mit gut einem Jahr einfach das Interesse verloren, so habe ich zwar in den Prozess eingegriffen, aber dennoch lief und läuft es echt gut und leichter als noch vor drei Monaten gedacht. Es ist wie mit so vielem (Beikost, Töpfchen, alleine Schlafen etc.): man merkt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und wenn man den erwischt, ist es auch kein Kampf.

Allen die Abstillen wollen für ruhigere Nächte möchte ich sagen: bei uns gibt es keine Veränderung, Ole braucht stattdessen eben ein Fläschchen. Er versucht es oft ohne, aber meist klappt es nicht, und dann sagt er, dass er Milch möchte. Wasser klappt nur selten.

Er bekommt immer noch PreMilch und trinkt zwischen 400ml und 800ml pro Nacht (also inkl Einschlaf- und Frühstücksfläschchen). Ja auch darüber habe ich schon gegrübelt, jedoch wüsste man beim Stillen ja auch keine Mengenangabe. Er isst abends teilweise riesige Portionen, daran liegt es nicht. Es ist sicher Gewohnheit dabei, aber solange er sich gut entwickelt, lassen wir das erstmal so. Zumal er sich momentan auch gut Zähneputzen lässt und die Fläschchen schnell trinkt. Auch hier werden wir merken, wann wir dieses Ritual beenden können. Zumindest nimmt er nun auch wirklich einen Schnuller und schläft manchmal sogar einfach weiter damit – wir sind also auf einem guten Weg. 😍

Beste Grüße und einen schönen Feiertag (heute oder morgen) wünscht euch Frau Mutterherz 💕

Eingewöhnung Update

Die 9. Woche unserer Eingewöhnung ist fast um. Der erste große Schritt ist geschafft. Ole geht seit zwei Wochen morgens freiwillig und fröhlich in seine Gruppe. Am Dienstag wollte er nachmittags sogar lieber noch bleiben und spielen… 😊 Mittwoch haben wir ihn dann mal länger dort gelassen, weil er schon seit Tagen unbedingt in den Park wollte. Allerdings ging seine Erzieherin um 15 Uhr und dann fand er es doof so als letzter seiner Gruppe. Verständlich. Aber es war ein Test. 😊

Wir haben ein schönes und nicht zu langes Morgenritual gefunden, was ihm, glaube ich, gut hilft in der Krippe anzukommen.

Ein anderer glücklicher Zufall bestand darin, dass F. eine Woche Urlaub hatte. Für Oles Gruppe waren dann M. und D. zuständig. D. kannten wir noch gar nicht, aber schnell zeigte sich, dass sie voll auf Oles Wellenlänge liegt. Sie ist Mitte 50 und versprüht einen so herzlichen Omacharme, dass man sie einfach mögen muss. Für Ole war es Liebe auf den ersten Blick. Leider ist sie Springerin, aber zumindest morgens versucht sie immermal in Oles Gruppe vorbeizukommen, sodass wir ihn gut abgeben können. Mittlerweile geht er auch morgens freiwillig zu F. 😍 Sie wird zwar nicht geküsst, aber langsam wachsen sie zusammen.

Was mich wirklich begeistert, ist die Vielzahl und Unterschiedlichkeit an Bastelangeboten. Ole zeigt uns alle paar Tage stolz ein neues Werk. Er wird immer selbständiger, beim Essen, Ausziehen und der Töpfchennutzung. Auch sprachlich gibt es Fortschritte, wenngleich diese nicht riesig sind. Man sieht richtig wie er sich anstrengen muss beim Sprechen bzw. Nachsprechen von Worten. Alles in allem sind sehr glücklich mit der aktuellen Situation.

Ein tolles Wochenende wünscht euch Frau Mutterherz 💕

Wir haben eine Phase…

… eine richtig richtig goldige. 😄

Ich habe dem Kind auf einem Basar eine Jacke mit Pinguinen gekauft. Er sah die Jacke und war sofort verliebt!

Und nun fordert er jeden Tag etwas mit Pinguinen anzuziehen. 🤣🐧💙

Zum Glück besitzen wir zufällig weitere Teile (Hose, Pullover, Spucktuch, Lätzchen) mit den geliebten Tieren und ich lasse gerade noch eine Hose und eine Mütze nähen. Am Feiertag haben wir dann mit der Patin gleich mal die neuen Lieblinge im Zoo besucht. Ole war ziemlich begeistert! 😍

Ach wären doch nur alle Kleinkindphasen soooo süß…

Liebe Grüße von Frau Mutterherz 💕

Nachtgedanken

Es ist 4:40 Uhr. Ich liege seit knapp anderthalb Stunden wach. Verrückt. Denn hier ist kein Kind, das mich wachhalten würde. Das schläft wiedermal bei der Oma.

Ich liege nicht wach, weil ich mich sorge. Gar nicht. Bei letzten der letzten Oma-Übernachtung hat Ole durchgeschlafen! Von 20 Uhr bis 5 Uhr, dann ein Fläschchen und weiter bis 7:30 Uhr! Meine Mutter teilte mir das am Morgen – ich war bereits auf Arbeit- via Whatsapp mit. Die Nachricht begann mit „Ich weiß gar nicht was du hast…“ 🤨 Ich war ganz kurz stinksauer auf diesen kleinen Verräter. 😂 Bei uns schläft er übrigens weiterhin nicht durch, aber manchmal wenigstens 4 Stunden am Stück. Jedenfalls war das der Startschuss für unser nächtliches Abstillen. Und bis auf zwei Ausnahmen sind wir nun seit zwei Wochen nachts stillfrei. Zum Einschlafen darf er noch trinken und dann erkläre ich ihm, dass die Brust nun auch schläft. Morgens geht via Zeitschaltuhr die Lichterkette über seinem Bett an und das ist das Zeichen, dass nun wieder gestillt werden kann. Das Prinzip hatte er innerhalb von zwei Tagen verstanden und akzeptiert. Zwar fragt er im Halbschlaf manchmal nach der BUUUUU?, aber die Info, dass noch Schlafenszeit ist und es nur Fläschchen gibt, akzeptiert er. Das Fläschchen wollte der Lieblingsmann erstmal gerne beibehalten, da Ole es auch nicht mehr bei jedem Aufwachen verlangt. Aber, wenn er sagt, dass er eines möchte, trinkt er es auch leer und schläft dann meist gleich weiter. So kommen wir im Schnitt mit Fläschchen und Wickeln oder Töpfchen auf 3 nächtliche Unterbrechungen. Nicht super, aber ok.

Ich schlafe vor Tagen, an denen ich arbeiten muss, alleine im Gästezimmer im Keller. Dort kann ich auch immer gut durchschlafen. Wenn ich „Nachtschicht“ habe, schlafe ich momentan mit Sport-BH und hochgeschlossem Shirt, um Selbstbedienung oder unbedachtes Stillen im Halbschlaf zu vermeiden. Sofern Ole möchte und es zeitlich klappt, stillen wir morgens. Anfangs saß er immer fröhlich lachend unter der Lichterkette und rief an an und zeigte aufgeregt nach oben. Mittlerweile will er morgens manchmal einfach aufstehen. Wenn er sich dann eine Stunde später ans Stillen erinnert, darf er natürlich trinken. Manchmal bin ich aber schon außer Haus zu diesem Zeitpunkt, dann erklärt der Papa das und Ole guckt kurz missmutig, hat dann aber Verständnis. Tagsüber will er ab und an nach der Kita stillen oder bei Müdigkeit, aber das Interesse ist schon weniger. Tatsächlich sagte mir der Lieblingsmann bei unserer gestrigen Datenight, dass er meint, dass Ole soweit sei abzustillen und ich eigentlich das Kind sehr oft danach frage. Ich persönlich empfinde es anders. Muss aber ehrlich gestehen: Er hat Recht. Mittlerweile drückt die Brust oft, wenn sie „voll“ ist, und dann frag ich einfach – aus Gewohnheit, Reflex und weil ich das Gefühl unangenehm finde 😉. Hatte ich bisher ja selten.

Jedenfalls geht es Ole und mir bei dem Thema wohl ähnlich. Irgendwie merken wir, dass unsere Stillbeziehung langsam ausläuft. Und irgendwie finden wir das schade, aber gleichzeitig gut. Mal schauen wie es sich die kommenden Wochen entwickelt…

Tatsächlich merke ich, dass durch diesen Schritt auch Gedanken an ein Geschwisterchen etwas präsenter werden. Ole ist nun in vielerlei Hinsicht mehr Kind als Baby und somit braucht er mich einfach auf anderen Ebenen und ich hätte neue Kapazitäten. Außer vielleicht Schlaftechnisch. 😉

Die letzten zwei Kita-Wochen waren ok. Beim Abgeben wird zwar viel und heftig geweint- egal wie lange wir warten, daher machen wir es nun doch immer kurz und „schmerzlos“- aber dann beruhigt er sich recht zügig. Klar, gab es auch mal schlechtere Tage, aber insgesamt läuft es gut. Beim Abholen ist er bis auf eine Ausnahme immer gut drauf gewesen.

Die Hammermeldung Nr. 1: Er nimmt jetzt einen Schnuller. 😂🤦‍♀️ In der Kita zum Mittagsschlaf und bei uns auch teilweise nachts. Wobei er immernoch nicht richtig Schnullern kann…😉 aber vermutlich ist auch das ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit. Auch hier lass ich ihn natürlich. Wenngleich es natürlich etwas ungünstig ist, jetzt wo alle Zähne da sind.

Hammermeldung NR. 2: Die Eckzähne sind offiziell alle durch! 🎉🎉🎉🎉 hat ja nur 3 Monate gedauert 😂…

Ansonsten läuft hier alles gerade ganz gut. Mein Jobeinstieg ist nicht allzu stressig, obwohl ich ja mit 80 % eingestiegen bin. Ich habe zum Glück oft Zeit für Ole und daher selten ein schlechtes Gewissen und außer, dass ich mich noch etwas gegen den „mental load“ wehren muss – in Form von mehr Organisation- bin ich echt zufrieden. 😊 Wenn ich jetzt noch in meinen kindfreien Nächten schlafen könnte…🙄 aber so konnte ich euch wenigstens auf den neuesten Stand bringen.

Ein schönes Wochenende wünscht euch Frau Mutterherz 💕