Rituale… hoffentlich NICHT

Unser Ostern begann eigentlich schön… aber gestern: Fieber 😞

Und heute 3 Stunden beim Kinderarzt, weil 2 von 3 Kinderärztinnen der Umgebung Urlaub haben. Und dann folgende Diagnose…

Jetzt hoffe ich, dass das Spätzchen wenigstens an seinem ersten Geburtstag fit ist. Bitte bitte!

LG und gute Nacht von einer müden, weil momentan auch wieder allein zuständigen, Frau Mutterherz 💕

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Stillgeschichten Nr.6

Ich hätte es ja nicht geglaubt, aber ich nähere mich einem Status als Langzeitstillerin. Und irgendwie bin ich ganz zwiegespalten ob dieser Situation. Denn hier wird ja noch richtig viel gestillt- so 5 bis 10 mal täglich. Je nach Situation. Erst dachte ich, ich biete es einfach nicht mehr an. Aber dann war Ole so krank und er wollte nichts essen…

Jetzt ist die Milchproduktion echt angeregt und irgendwie ist es ja auch super schön. Wenn wir nachmittags Stillen, er also nicht dabei Einschlafen will, dann freut er sich riesig, wenn es losgeht und lacht total und guckt so verliebt 😍… da springt einem fast das Herz aus der Brust. Und er versteht ja auch alles. Wenn ich bitte,loszulassen, weil die Position doof ist oder er nur nuckelt, dann lässt er auch immer los. Und wenn wir die Seite wechseln, dann nickt er ganz wild, wenn ich frage, ob er die zweite Seite auch will. Und dann freut er sich wieder so sehr.

Irgendwie will ich ihm das nicht wegnehmen. Zumal es ja kein „Muss“ ist. Er kommt auch ohne Stillen über den Tag. Aber wenn er die Wahl hat, dann will er. 😉

Ich hoffte, es würde einfach so auslaufen um den ersten Geburtstag.

Ich hoffte, es würde nicht kollidieren mit der Eingewöhnung. Und ich weiß, dass das auch kein Grund zum Abstillen ist.

Ich hoffte endlich mal wieder meine normale, stillunfreundliche, Kleidung tragen zu können. Was erst Recht kein Grund ist.

Ich hoffte, beim Gespräch in der Kiwu im Mai einen normalen Zyklus/Hormonstatus zu haben. (Mal abgesehen davon, dass ich vorher nie 2 Kinder wollte und irgendwie erst seit kurzem einen neuen Kinderwunsch verspüre.)

Und dann gibt es noch die Momente, wo mich andere Frauen entsetzt bis zweifelnd angucken, wenn ich sage, dass ich noch stille. Wo mich Familie oder Freunde fragen, wie lange ich das noch machen will. (Ich erwähnte ja schon, das Stillen hier komischer Weise unüblich ist und viele nicht über 7 Monate hinaus kommen, eher weniger. )

Wo ich zweifle, ob er dann besser essen und schlafen würde.

Und dsnn zweifle ich, ihm etwas wegzunehmen, was er offenbar noch braucht. Und was mich ja eigentlich auch gar nicht belastet. Es tut nichts mehr weh. Er kooperiert super beim Stillen. Und zu Spüren, wie er sich mit jedem Schluck Entspannung und Nähe holt, ist auch super schön.

Ihr seht: ich bin total verwirrt. In mir treffen gerade unbewusste Glaubenssätze auf die Realität…

Wie war das bei euch mit dem Abstillen? Freiwillig vom Kind aus? Wie lange hat es gedauert? Wie haben die Kids reagiert, falls es eher von euch aus ging?

Viele Grüße von Frau Mutterherz 💕

11. Monat mit dir 💕

Der letzte Monat deiner Babyzeit beginnt. In den letzten Tagen werde ich oft ein wenig wehmütig und gleichzeitig bin ich so oft unfassbar glücklich und stolz. Ich finde diese Entwicklungsstufe gerade total spannend und genieße die Zeit mit dir sehr, wenngleich die letzten vier Wochen eigentlich ziemlich anstrengend waren.

Du warst und bist immernoch krank. Dauerschnupfen bzw. Schnupfen Nr. 4, Husten und immerwieder Fieber. Wir hatten harte Tage und Nächte – zum Glück waren diesen Monat auch noch seine Großeltern und der Papa zuhause, weil du alle angesteckt hast 😉. Clever. So hatte ich tolle Unterstützung und konnte deine Fortschritte wirklich genießen.

Du schläfst nun oft mit Papa ein und wir haben dich in dein Zimmer ausquartiert. Wobei noch Matratzen dort liegen, da du dich weigerst in deinem Bett und/oder alleine zu schlafen 😅… aber das ist ok. Irgendwann wirst auch du soweit sein.

Deinen ersten Abend mit Großeltern hast du am 20.03. verbracht. Papa und ich waren zum ersten Mal richtig lange aus und auch ganz weit weg, weil wir Karten für eine Veranstaltung hatten. Die Großeltern haben sich wahnsinnig liebevoll um dich gekümmert, dennoch klappte die Einschlafbegleitung nicht und sie haben die schließlich in den Kinderwagen gepackt. Da hast du sofort geschlafen, sodass sie dich dann in dein Zimmer tragen konnten. Oma ist mit ihrem E-Book nicht von deiner Seite gewichen und hat dich als du aufgewacht bist, eine Stunde im Arm gehalten, damit du weiter schlafen kannst. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit diesem ersten Versuch und super glücklich, dass sie dich instinktiv so bedürfenisorientiert begleitet haben. 😍 Wir kamen 24 Uhr heim und haben die restliche Nacht mit dir gekuschelt. Du warst am nächsten Tag richtig gut gelaunt und fandest es wohl gar nicht schlimm.

Dennoch hast du nun ab und an kleine Fremdelphasen. Aber insgesamt bist du immernoch total neugierig und offen. Das ist wirklich toll. In der Kita hast du letzte Woche beim Elbakurs geweint, als ich mich anziehen wollte. Deine zukünftige Bezugserzieherin hat dich dann hoch genommen und du hast dich sofort von ihr trösten lassen, das beruhigt mich etwas bezüglich der Eingewöhnung im Sommer.

Grobmotorisch sind deine Fortschritte nicht so groß gewesen. Du läufst sicher mit allem was du vor dir herschieben kannst und stehst kurze Zeit frei. Auch an den Händen läufst du gerne, aber eigene freie Schritte gibt es noch nicht. Dafür kannst du nun die Treppe ganz sicher hochklettern und schaust von deiner Aussichtsplattform dann immer in den Garten. Mittlerweile müssen wir mehrmals täglich die Hühner und Tauben beobachten. Du bist dann immer ganz fasziniert. 😊

Deine Feinmotorik hat sich deutlich gesteigert. Du versuchst oft mit ein wenig Hilfe selbstständig mit Löffel oder Gabel essen. Außerdem trinkst du aus normalen Flaschen und bei Oma auch aus dem Becher. Hier bekommst du meist eine Trinklernflasche oder den Magic Cup. Du bist ein guter Wassertrinker 100 – 150 ml werden es meist. Dein absolutes Lieblingsessen ist Avocado. Darauf war ich ja in der Schwangerschaft auch ganz scharf. Das isst du sogar bei Fieber, wenn sonst gar nichts mehr außer Stillen geht. Außerdem magst du Mango und Banane sowie Brot mit Leberwurst oder Frischkäse. Auch von Mamas Teller wird regelmäßig geräubert. 😁 Letztlich solltest du Fritz mit Kochschinken füttern, hast dann allerdings probiert und die Scheibe selbst gegessen. 😂 armer Fritz… wobei eigentlich nicht: so viele Leckerbissen wie von dir hat er früher nie bekommen! Ihr zwei seid ein Herz und eine Seele! 😍😍😍😍😍 Du schmust ganz viel mit ihm und umarmst ihn und streichelst ihn. Fritz ist super geduldig mit dir – egal ob beim Füttern oder Spielen. Mir geht regelmäßig das Herz auf, wenn ich euch beobachte. Und wenn du ihn „bittest“, mit dir zu spielen oder dir vorzulesen, muss ich oft schmunzeln…

Nur als du sein Ohr abgeleckt hast, das fandet ihr beide doof 😂😂😂 und Mutti musste so über eure entsetzten Blicke lachen!

Beim Spielen hast du dich auch weiterentwickelt. Du kannst einen Ball zu mir rollen und wir spielen regelmäßig mit deiner neuen Kugelbahn und dem Auto. Außerdem willst du dir nun ganz oft – also wirklich zig mal am Tag – deine Bücher anschauen. Dann schleppst du sie an und willst dich auf unseren Schoß setzen. Aber ab Nachmittag fehlt auch manchmal die Geduld und wir kommen mit vorlesen gar nicht nach, weil du so schnell blätterst. 😘 In deinen Lieblingsbüchern kannst du auch schon ein paar Dinge zeigen, z.B. die Küken, die Schweine, die Kuh usw.

Ich finde, dass du nun viel kuscheliger geworden bist. Sowohl nachts als auch beim Lesen oder Spielen. Das genieße ich sehr und in solchen Momenten kann ich richtig auftanken. Du umarmst alle, die du magst, und küsst sie auf den Kopf. Das ist ganz herzig.

Ein paar „Wörter“ sprichst du auch schon: dinken (Wasser trinken), nimnim (Milch trinken/Stillen), neeeem (nehmen), Babbab namnam (das Essen ist lecker) ansonsten noch Mama, Papa, Izi (Fritzi), das da, Auto, fertig (haben sowohl Oma als auch ich gehört), doch, nein, Ei (also von ei machen) und ein total witziges kehliges Gurgeln (beim ersten Mal dachte ich, du hättest dich verschluckt 😱) das soll Kikeriki heißen und du machst es, wenn wir die Hühner beobachten. 😂 Du verstehst einfache Bitten und bringst dann zum Beispiel ein Spielzeug oder ein Taschentuch etc. und auch sonst verstehst du viel, was ich sage, und das entschärft unseren Alltag enorm. Manchmal führen wir richtig kleine Gespräche, da du dich durch Betonung (Es gibt min. 5 verschiedene DA) und Gesten gut verständigen kannst. Wenn du etwas fragst, dann hast du einen ganz bestimmten Blick und hebst die Stimme. Und wenn du die Antwort verstanden hast, nickst du zustimmend. 😎 Wenn nicht, legst du den Kopf schief und „fragst“ nochmal… Es ist wirklich erstaunlich wie gut das schon klappt. Letzte Woche meinte Oma: „Räumst du bitte meinen Schrank nicht aus?“ und du so „Doch“ 🤣 Da waren wir dann erstmal platt. Natürlich merkt man jetzt auch immer öfter kleine „Anfälle von eigenem Willen“ – aber das gehört nunmal dazu. 😊

Gestern hatten wir die U6. Ich finde das läuft bei uns immer erstaunlich „flott“. Aber ich hatte ja auch keine Fragen und du entwickelst dich gut. Nur dass du so wenig isst, ist natürlich nicht optimal. Du bist mit 78 cm und 8,3 kg nur noch auf der 10er Perzentille. Ich hoffe, dass du mehr Hunger bekommst, wenn es Frühling wird und du keinen Schnupfen mehr hast. Noch schien die Ärztin nicht allzu besorgt.

Dünn oder propper du bist und bleibst unser Superbaby! Wir lieben dich so sehr! 💕

Nachschlag oder doch ne Abofalle?

Nicht dass unsere Kinderarztpraxis sonderlich schön wäre – im Gegenteil, aber dennoch hat mich Ole schon wieder hingeschleppt.

Schnupfen Nr. 3 inkl. Bindehautentzündung Nr. 2… Fünf Kinderarztbesuche in 4 Wochen. Kommt mir vor als seien wir an eine Abofalle geraten. 😱

Und das Schlimmste an der Sache sind eindeutig die Augentropfen. Denn natürlich kenne ich alle Tricks. Und wenn mir die Mädchenmama von nebenan wieder versichert, dass das im Liegen in den Augeninnenwinkel tropfen doch ganz einfach geht und mich anguckt als sei ich unfähig, wenn ich sage, dass jedes Eintropfen ein Gewaltakt ist, den wir zu zweit (Gott sei Dank ist unser Papa noch krankgeschrieben) bewältigen müssen, dann geht mir in der Tasche das Messer auf.

Natürlich tut es mir in der Seele weh, meinem süßen und lieben Spätzchen in irgendeiner Form Gewalt anzutun. Und alles, wobei wir seine körperliche Selbstbestimmung übergehen, ist ja nichts anderes als Gewalt. Aber es ist nunmal auch notwendig.

Und in solchen Gesprächen über Zähneputzen, Nasentropfen, Augentropfen, Ohren anschauen usw. merke ich wieder, dass mein wunderbares Baby nunmal anders tickt als andere. Nein er legt sich nicht einfach auf den Rücken. Nie. Schon gar nicht solange er wach ist. Er schläft auf der Seite oder dem Bauch. Er rastet umgehend aus, wenn man ihn auch nur festhält oder irgendwie in seiner Selbstbestimmung beschränkt. Auch bei Mama oder Papa. Er brüllt. Schlägt um sich und kneift die Augen so fest zu, dass man sie wirklich gewaltsam öffnen muss. Ich versuche ihm zu erklären, was wir tun. Lege ihn nach dem Tropfen sofort an, auch damit er nicht alles raus weint. Und weiß manchmal einfach nicht weiter.

Und wenn dann andere Mütter versuchen mir durch die Blume oder direkt zu sagen, dass das doch unnormal ist und GARANTIERT ohne dieses Drama ginge, wenn ich bloß fähiger wäre… dann macht mich das echt sauer.

Wenn er selbst bestimmen kann, dann ist er wirklich kooperativ. Er nimmt die bitterste Medizin, wenn man ihm den Löffel gibt. Sogar 2 Löffel hintereinander, so lange er das Gefühl der Selbstbestimmung hat. Wenn andere dann berichten wie leicht auch all die anderen Dinge bei ihnen ablaufen, dann kommt es manchmal kurz. Das Gefühl der ersten Wochen. Scham und Ohnmacht, weil das eigene Kind scheinbar so unnormal ist.

Aber das ist es nicht. Es ist nur nicht wie der Großteil der Babys. Aber es ist normal!

Ein Buch, dass mir bei der Verarbeitung dieser Gefühle und der Einordnung unserer Situation wirklich geholfen hat, ist So viel Freude so viel Wut von Nora Imlau.

Ich erkenne mich selbst, den Lieblingsmann und Ole in etlichen Aspekten der Gefühlsstärke wieder. Sie beschreibt so klar und liebevoll wie man trotz dieses besonderen Temperamentes ein schönes Familienleben führen kann. Die Lektüre lohnte sich wirklich.

Schon wegen dieser einzigen Erkenntniss:

In diesem Sinne feiern wir die Einzigartigkeit unserer Kinder!

Beste Grüße von Frau Mutterherz 💕

Veränderungen

Die drei Wochen Krankheit haben doch einige Neuerungen gebracht.

Ole wollte plötzlich ganz viel laufen und düst nun hier durch die Gegend. 😁 Wobei der Lauflernwagen auch gerne mal in Ben Hur Manier wie ein Streitwagen bestiegen wird…🙈

Außerdem haben wir ihm einen Lernturm gebaut. Momentan noch mit „Sicherung“ aus Kunstleder, sodass er nicht alleine rein und raus kann. Er liebt ihn und steht ganz oft darin. Er besteht sogar darauf, im Stehen gefüttert zu werden. 😂

Kind beobachtet das Küchenchaos. 🙈

Unsere Meine Schlafsituation hat sich auch deutlich gebessert. Das Spätzchen hat nämlich den Papa zum momentanen Lieblings-Schlafpartner auserkoren. 😍 D.h. ich konnte vorgestern 7 (SIEBEN!) Stunden alleine im Bett durchschlafen, während Papa und Sohn im Kinderzimmer schlummerten… Ole verlangte einmal ein Fläschchen und ließ sich ansonsten wieder in den Schlaf kuscheln. Bei mir ist hingegen immernoch Dauerstillen angesagt, wenn er nachts aufwacht…

Wobei ich das erstmal gar nicht so schlecht fand. Schließlich hatte Ole während der Krankheitsphase fast nichts gegessen und von mir nicht mal Fläschchen genommen… er ist jetzt erschreckend schmal und ich hoffe, er holt bis zur U Untersuchung wieder etwas auf. Grundsätzlich wären uns aber ruhigere Nächte schon sehr lieb. 😉Auch weil wir ihn in absehbarer Zeit ausquartieren wollen… ich bin gespannt. 😲

Heute hab ich dann noch unsere Arzttermine füs kommende halbe Jahr gemacht… neben Gynäkologe und Zahnarzt rief ich auch in der Kiwu- Klinik an und machte für Mai einen Termin für die Geschwisterchenplanung aus… 😱😍😁 verrückt. Vielleicht steigen wir demnächst wieder ins Karusell. Ui.Ui.Ui.

Virenpotpouri

Die letzten Monate feierte ich das Spätzchen und mich insgeheim für unser tolles Immunsystem. Alle waren krank. Nur wir waren fit. Nicht solche Schwächlinge..

Wie heißt es so schön: Wer zuletzt niest, rotzt am längsten…

Seit 3 Wochen schlagen wir uns nun mit einem ganzen Potpouri an Viren rum.

Alles begann mit ner leichten Erkältung und obwohl mein Bauch davon abriet, schleppte ich Ole zur Kinderärztin, „um auf Nummer sicher zu gehen“. 🙄 Dumme Idee

Es folgte eine heftige Erkältung mit Fieber und fiesem Husten, den wir immernoch haben.

Dann gab’s ne Rotznase deluxe mit leichter Mittelohrentzündung und noch höherem Fieber. Und oben drauf gab’s am Sonntag eine fette Bindehautentzündung, die übrigens ohne all die typischen Anzeichen begann und innerhalb von 2 Stunden so schlimm wurde, dass wir zum kinderärztlichen Notdienst fuhren. Plötzlich quoll der Eiter aus beiden Augen.

Außerdem lagen erst die Großeltern fast 2 Wochen flach und nun sind der Lieblingsmann und ich dran.

Ole hat noch immer Fieber, Husten und Schnupfen. So wie ich. Jeder Tag ist anstrengend und die Nächte nicht viel erholsamer. Wir waren nun 4 mal beim Kinderarzt und ich mag nicht nochmal hin, da ich das Gefühl habe, wir bringen jedes mal etwas Neues mit heim.

Daher hab ich grad keine Kraft von all den großen und kleinen Fortschritten des Spätzchens zu berichten.

Beste Grüße aus dem Lazarett von Frau Mutterherz

10. Monat mit dir 💕

So nun ist es zweistellig. Zack. Einfach so.

Und insgesamt können wir sagen, dass wir als Familie nun echt eingespielt sind. Vieles ist noch schöner, als ich anfangs gehofft hatte.

Gleichzeitig begann dieser Monat sehr heftig. Ich habe fast 3 Wochen lang immer neben dir bleiben müssen, weil du gar nicht alleine schlafen konntest. Vermutlich hattest du wahnsinnig viel zu verarbeiten und gleichzeitig warst du auch noch krank. Ohne Fieber, aber mit fiesem festen Schnupfen und seit 2 Wochen mit ganz hartnäckigem Husten. Und nun liegt die ganze Familie flach… die Großeltern und Mama husten auch ganz arg. Und ich hab dicke Mandeln.

Zum Glück endet dieser Monat – kurz bevor ich dachte ich drehe durch – ganz versöhnlich. Du bist seit 4 Tagen wieder besser drauf und deutlich kooperativer.

Du verstehst nun sehr viel und willst dich auch mitteilen – das ist mega süß. 😍 Dein Hauptwort ist Da!, was ungefähr 3578 mal am Tag ertönt. Sogar mitten in der Nacht, wenn du zum Stillen wach wirst und ein Licht erblickst. 😂🙈

Die letzten Nächte stimmten uns hoffnungsfroh- manchmal bist du tatsächlich nur ein- bis zweimal aufgewacht und auch zeitnah wieder eingeschlafen- wir beten, dass das so weiter geht. Denn das stundenlange nächtliche Wachsein in den vorherigen Wochen war wirklich anstrengend. 🧟‍♀️

Neben deinen kommunikativen Fähigkeiten hat auch deine Feinmotorik zugelegt und du kannst Gnocchi o.ä. selbst aus der Schüssel essen. Außerdem steht neuerdings Leberwurstbrot auf deinem Speiseplan. Wenngleich du immernoch rege stillst – übrigens in völlig absurden Positionen oder Situationen. Daher bade ich abends nun im Bikini mit dir 😉… ich hatte mal über (nächtliches) Abstillen nachgedacht, aber irgendwie fühlt es sich noch nicht so richtig an und momentan passen doe Nächte ja meist.

Du hast dank des tollen Wetters die ersten Spielplätze mit uns erobert und bist auch sonst ganz angetan von diesem „draußen“. 😊 Ich hatte dir eine Softshelloverall in der 86 gekauft und rechnete damit, dass er noch viel zu groß wäre.. nunja. Nein. Er passt schon fast. Und da du nun auch erste prewalkers hast, siehst du für uns echt groß aus. ☺

Wir freuen uns auf den Sommer mit dir und lieben dich so unendlich sehr, Spätzchen! 💋

Super-Mutti Geständnisse

Die letzten Wochen waren teilweise echt heftig und ich machs einfach mal der lieben Tally nach!

  • Ich bin nie kurz vorm durchdrehen, wenn mein Baby einfach nicht schlafen will.
  • Es ist mir egal, dass er meinen selbstgekochten Brei verschmäht, aber Gläschen mit njamnjam wegputzt.
  • Ich mache auch nie ein seltsames Bespaßungsprogramm, damit mein Kind endlich isst. Schon gar nicht bei jeder verdamnten Mahlzeit…. auch der Rest der Familie hat das noch nie gemacht.
  • Es nervt mich gar nicht, wenn er statt zu trinken, ewig nur an der Brust nuckelt.
  • Ich habe auch noch nie deswegen entnervt eine Einschlafbegleitung abgebrochen.
  • Ich habe ihm natürlich auch noch nie gesagt, dass er mich nervt.
  • Ich bleibe immer cool, wenn er beißt/kratzt/kreitscht usw., weil ich natürlich weiß, dass er es nicht so meint und es nur Übersprungshandlungen aus Übermut oder Müdigkeit sind.
  • Ich habe noch nie zurück genölt oder gar gebrüllt, nachdem er mich einen ganzen Schub-Tag lang voll geheult hat.
  • Es macht mir auch gar nichts aus, dass ich an solchen Tagen sogar meine Tampons mit Kind auf dem Bein wechseln muss. (Weil selbst sekündliches Absetzen zu Schreiattacken führt, also eigentlich schon das nach unten beugen 😉.)
  • Ich habe nach solchen Tagen auch noch nie meinen Mann angemotzt- denn ich beneide ihn natürlich nicht, dass er nicht 24/7 für das Kind da sein muss.
  • Ich habe noch nie bereut zu stillen.
  • Ich zweifle nie an meiner bedürfnissorientieren Erziehung.
  • Auch beim 198ten Da! Das da! vor 6 Uhr erkläre ich ihm gerne, was das ist und warum er das nicht haben kann.
  • Den anschließenden Tobsuchtsanfall nehme ich quasi gar nicht wahr.
  • Ich habe noch nie über einen solchen Anfall gelacht.
  • Ich räume gerne nach jedem Essen das Schlachtfeld rund um den Essplatz auf.
  • Allgemein putze ich natürlich täglich und zwar mit einem Lächeln auf den Lippen.
  • Natürlich ziehe ich das Kind beim kleinsten Fleck sofort um.
  • Ich selbst schminke und style mich immernoch täglich – genauso wie früher.
  • Meine Biki-Figur habe ich längst zurück. Wegen Mir kann der Sommer kommen.
  • Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass ich Job und Kind problemlos unter einen Hut bekomme.
  • Die 5 Stunden Schlaf pro Nacht langen mir dicke.
  • Ich musste noch nie schnell ein Stück Schokolade essen, um genug Energie zu haben… denn ich habe immer Zeit mir gesunde Snacks zu machen. Die schmecken ja auch viel besser.
  • Mich erfüllt es immer mit meinem Kind zu spielen.
  • Ich habe noch nie heimlich nebenbei mit dem Handy einen Film gestreamt oder gesurft.

Also als Super-Mutti könnte ich ewig so weiter machen…😉 aber als normale Mutti bleibt nur ein Geständnis:

Ich habe noch nie bereut, dass ich Mama bin! Dennoch kotzt mich der Job manchmal an. Die Jobbeschreibung war einfach zu ungenau.

Im übrigen bin ich an solchen Tagen froh über unseren Weg, denn während ich trage/wiege/singe bis zum Erbrechen denke ich an all die schlimmen Momente der Kinderwunschzeit…

9. Monat mit dir 💕

Neun. 😲 Neun Monate bist du nun schon auf der Welt – es ist immernoch unglaublich. Dieser Monat war schön und echt anstrengend zugleich. In der Nacht vor Weihnachten hattest du ja das erste Mal 6 Stunden am Stück geschlafen. 😍 Diesen Rekord gab es zwar nie wieder, aber zunächst kamst du „nur“ 3 Mal, womit wir noch gut leben konnten. Doch Anfang des Jahres kam der nächste Schub und so gab es nun, auch dank Zahn Nr. 6 &7 sowie neuerdings Nr. 8, wieder viele Nächte, in denen du erst ewig nicht einschläfst und dann fast stündlich wach wirst, weinst, trinken willst oder einfach mal eine Stunde durchs Bett krabbeln willst. Da uns das langsam sehr gefährlich erschien – nicht dass du mal abstürzt- bin ich mit dir in dein Zimmer ausgewichen. Allerdings wurde es dort noch schlimmer, daher also doch wieder Familienbett. 🤷🏼‍♀️ Auch das Stillen hast du nochmals „reaktiviert“. Ich dachte wir wären bald nur noch beim nächtlichen Stillen, aber deine Zähne oder der Schub oder beides machen dir so zu schaffen, dass du auch tagsüber immer wieder trinken willst – dabei bist du äußerst energisch! 🙈 Außerdem gibt es neuerdings wieder richtige Wutanfälle, wenn du deinen Willen nicht bekommst. Jetzt kann ich es aber besser einordnen als noch vor ein paar Monate, daher find ich es gar nicht so schlimm. Manchmal lässt du dich trösten und wenn man etwas Spannendes findet, dann kannst du innerhalb von Sekunden wieder lachen. 😘😋Du Räuber!

Allgemein wird immer deutlicher, was du willst. Du zeigst konkret auf Sachen und hast verschiedene Gesten für „hochnehmen“ oder „will ich haben“, “ komm her“ usw. Unterstrichen werden die Gesten durch Laute, die den Wörtern ähneln , z.B. mehmem oder da/dasss/dd. Letztlich hast du beim Spielen BaBaBa gerufen als es Bälle gab und Kat Kat als du Fritz gesehen hast. Ich finde diese Entwicklung total spannend und sehr süß!

Wenn du gute Laune hast, bist du auch wirklich kooperativ. Du lässt dich mit Pants prima im Stehen wickeln und hilfst auch beim an- und ausziehen. Wir baden nun alle 2 Tage mit dir und du hüpfst immer fast in die Wanne vor lauter Vorfreude. 😅 Zum Glück haben wir uns damals gegen Stufen vor der Wanne entschieden, sonst würdest du vermutlich bald alleine baden… denn das Wasser kannst du schon einlassen. 😉

Du stehst frei, wenn du dich auf etwas anderes konzentrierst und beide Hände brauchst. Du kannst die Treppe hoch krabbeln und wenn man dich bittet etwas zu bringen, z.b. ein Spielzeug, dann machst du das manchmal…mit einer ganz ausgefeilten Krabbel-Schiebe-Technik. 😁 Du fütterst Opa oder mich, wenn du satt bist, aber noch Essen hast. Du kannst Banane von der Gabel essen, wenn man sie dir aufspießt. Dein Essverhalten ist deutlich besser geworden. Meist schaffst du nun 130 – 180 gr Brei. Und stillst bis zu 7 Mal täglich UND trinkst zwi. 400 – 800 ml Pre Milch. 🙈🤔 Außerdem hast du auch schon zweimal auf MEIN Essen bestanden, zum Glück gab es da jedes mal etwas, was ich dir geben konnte.

Insgesamt bringt dieser Schub also wirklich viele Entwicklungen mit sich und daher ist es nicht verwunderlich, dass du manchmal knatschig bist…

Du wiegst jetzt ca. 8,3 kg und trägst Größe 74/80.

Ich könnte mir kein süßeres und cooleres Baby erträumen als dich! Ich freue mich so, dass ich deine spannende Entwicklung noch 8 weitere Monate so intensiv begleiten darf. Spätzchen, du bist unser größter Schatz! Wir lieben dich! 😍💋

Babykurse und Muttibespaßung

Da ich ja eher zum Typ Mensch gehöre, der viele Sozialkontakte braucht, um glücklich zu sein, machen wir nun einige Babykurse und ich dachte ich gebe euch mal einen Überblick. Wir haben den Großteil erst mit sechs Monaten begonnen und ich persönlich finde auch, dass es für ganz Kleine oft zu trubelig in solchen Kursen ist… ich denke, selbst sehr ausgeglichene Babys stresst das, was man ja schon bei der Rückbildung merkte.

PEKIP: der einzige Kurs, den wir schon mit 8 Wochen begonnen haben- wobei die ersten Stunden für Ole schon anstrengend waren. Es geht hier hauptsächlich um Bewegungsförderung und später gemeinesames freies Spiel. Normalerweise sind die Kids nackig, um sich besser bewegen zu können. In meiner Gruppe hat es sich so entwickelt, dass wir nun die Windeln oft anlassen, da alle Kids nun laufen oder krabbeln – und uns die Putzerei in den aufwendigen Kletterparcours einfach zu nervig ist. 😎 Aber das kann jede Mama bei uns nach Lust und Laune entscheiden. Im Idealfall geht PEKIP wie bei uns über das gesamte erste Lebensjahr, sodass dies quasi der erste „Freundeskreis“ der Babys ist. In unserer Gruppe gab es ganz viele motorische Frühstarter, weswegen mir Oles Geschwindigkeit gar nicht so auffällt. 😊 Die Leiterin ist äußerst kompetent und hat uns einige Tipps zum richtigen Umgang mit den Kids gegeben, aber auch Themen wie Autositze, kindersichere Wohnung, Beikost und Kinderschuhe werden nebenbei diskutiert. Die Frau ist gelernte Frühpädagogin und macht ihre Sache wirklich gewissenhaft. Sie gibt den Kindern ganz tolle Anregungen und organisierte für uns einen kostenlosen Beikostkochkurs und kennt alle Babyexperten im Umkreis – es ist übrigens auch unsere Trageberaterin, die uns damals ihren Termin bei der Osteopathin abgetreten hat. 😊 Sie schaut sich alle Babys genau an und gibt uns Hinweise, wenn wir irgendwas ärztlich abklären lassen sollten. PEKIP kostet hier ca . 10€/Stunde- was natürlich ziemlich teuer ist, aber in diesem Gesamtpaket der Frühförderung ist es das Geld wert.

KANGA: Seit ein paar Wochen machen wir bei dieser Frau auch Kanga – also Fitness mit Trage. Das ist echt witzig und für alle, die Aerobicerfahrung haben, problemlos umsetzbar. Die Schritte kennt man von Zumba, StepAerobic usw. Auch hier zeigt sich ihre große Sorgfalt- sie achtet sehr auf unseren Beckenboden und auf korrekte Ausführung der Übungen.

BABYSCHWIMMEN: Im November und Dezember waren wir beim Babyschwimmen. Den Kurs hatte ich über die VHS gebucht und somit war er mit 5€/Stunde inkl.Eintritt recht günstig. Ursprünglich wollte ich woanders hin und hatte das auch schon gebucht, dann habe ich allerdings viel schlechtes über diesen Kurs und das anscheinend sehr kalte Schwimmbad gehört. 😱 Deswegen bin ich dann nochmals gewechselt und das hat sich definitiv gelohnt. Unser Kurs war super angeleitet und die Trainerin hat uns einiges gezeigt und schöne Spielideen mitgebracht und wir konnten verschiedene Schwimmhilfen testen. 🏊‍♀️ Ole hat es total genossen. Aber auch hier finde ich, dass das Kind min. 5 Monate sein sollte, um eine sichere Kopfkontrolle zu gewährleisten, dann ist es einfach entspannter als Eltern. Da der Lieblingsmann nicht immer konnte, war meine Mutter zweimal dabei und sie fand es auch super. Natürlich wäre es auch alleine mit Baby gegangen, aber zu zweit fällt das Duschen und Umziehen wesentlich leichter. Wobei wir mit Ole echt Glück haben, wir duschen ihn seit er acht Wochen war, daher findet er es total witzig und man kann ihn einfach drunter halten. Es gibt dabei mal ausnahmsweise nie Geschrei. Wir machen es nun immer so, dass ich mich und Ole dusche und Ole abtrockne. Dann gehen wir nochmal knapp 10 Minuten in die Infrarotkabine – war ein Tipp der Schwimmlehrerin. Dabei trocknet das Baby richtig und man selbst ohne großen Aufwand, außerdem wird das Baby aufgewärmt. In dieser Zeit zieht sich die Begleitung an. Dann übergebe ich Ole und die Begleitung zieht ihn an, ich mache ein Fläschchen, das Ole bekommt, während ich mich fertig anziehe.

MamaWorkout: Diesen Kurs habe ich zu Weihnachten bekommen. Es gibt verschiedene Varianten (Schwangere, mit Baby, ohne Baby). Ich gehe ohne Kind hin, um mich mal wirklich auf die Übungen konzentrieren zu können. 😉 Im Wesentlichen ist es mehr Beckenbodentraining als richtige Fitnesstraining. Die Übungen sind wirklich abwechslungsreich und wesentlich schöner als bei der Rückbildung. Die Trainerin ist nicht ganz so mein Fall vom Typ her, aber sie ist dennoch kompetent. Außerdem kenne ich ein paar Mamas in dem Kurs, eine ist sogar eine ehemalige Klassenkameradin. Auch hier kostet die Stunde 10 €. Ole ist in dieser Zeit bei meiner Mama – das war Teil des Geschenks. Wobei sie das glaube ich auch sehr genießt. 😁 Sie hört dafür sogar immer früher auf zu arbeiten. Sie spricht sich vorher gut mit mir ab, z.B. was er essen darf/soll und ich habe ein gutes Gefühl. Ole hat auch noch nie geweint in den 1,5 Stunden, er ist meist fröhlich und müde, wenn ich zurückkomme. Beim ersten Mal wollte er sofort stillen als ich kam, mittlerweile ist er ganz entspannt und bleibt (nach einem Küsschen zur Begrüßung) bei Oma oder Opa auf dem Arm. Ich finde, das ist eine gute Übung zum „Loslassen“.😉

ElBa: Da Ole in eine DRK Kita gehen wird, haben wir die Möglichkeit am dortigen Eltern/Baby Kurs teilzunehmen. Geleitet wird er abwechselnd durch zwei Kita-Erzieherinnen, wovon eine, dann auch die neue Gruppe übernimmt. Die Stunde kostet 3€, einige Kassen übernehmen die Kosten. Auch hier beginnt der Kurs idealer Weise mit acht Wochen und geht bis zum ersten Geburtstag bzw. zur Eingewöhnung. Da natürlich nicht alle Kinder einer Gruppe gleichalt sind, begann für uns der Kurs mit fünf Monaten und für das jüngste Baby mit Drei. Inhaltlich soll es um typische Mama-Themen (Schlafen, Essen, Spielen, Tragen etc.) gehen. Hier zeigt sich der deutliche Nachteil im Vergleich zu PEKIP – wo alle fast gleichalt sind- denn einer Mama nach acht Monaten etwas zum Tragen zu erzählen, ist eigentlich Unsinn. Wer trägt, kann es bis dahin, und wer nicht trägt, fängt vermutlich auch nicht mehr an. Zumal die Erzieherin selbst noch nie ein Baby getragen hatte (sie hat Zwillinge), also lediglich das Infoblatt vorlas.🙈 Naja nachdem wir die ersten Stunden entsprechend inhaltlich unsinnig fanden (die Erzieherinnen wirkten anfangs leider auch mega inkompetent- vermutlich war es aber mehr Aufregung ihrerseits, denn im Umgang mit Ole und den anderen sind sie sehr nett und langsam erkennt man auch ihre Kompetenzen 😁), haben wir nun durch die Blume vermittelt, dass sie sich wegen uns nicht so einen Stress machen müssen. Wir nutzen es einfach als Krabbeltreff und zum Quatschen… denn das ist ja der unschlagbare Vorteil: Man lernt ein Jahr lang die anderen Mamas und Babys kennen. Ole geht also fast wöchentlich in die Kita, kennt dann dort zwei Erzieherinnen besser – auch wenn eine bei den 2-3 Jährigen ist- und ich kann mir die Erzieherinnen ganz genau angucken. Wir können unsere Fragen stellen, müssen nicht alles in einen Infoabend quetschen. Außerdem haben wir nun schon die Räumlichkeiten der Krippe gesehen und die anderen Krippenerzieherinnen lernen wir auch demnächst kennen. Zunächst wird es einen Personalschlüssel von 1:4 geben- d.h. es starten 16 Babys mit 4 Erzieherinnen in 2 Gruppen. In Elba sind nun 8 Babys – wir hoffen dass wenigstens je 4 in eine Gruppe kommen. Ich habe mich auch schon mit zwei Mamas angefreundet- beide wohnen im Nachbardorf, haben (welch Zufall) eine traurige/schwierige Kiwu-Geschichte und eine wird, wenns gut läuft, sogar meine Kollegin. 😁 Ich hoffe also, dass Ole mit deren Mädels in eine Gruppe kommt!

Also zusammenfassend bleibt zu sagen. JEDER Kurs steht und fällt mit einer kompetenten Kursleiterung – hier lohnt sich also gründliche Recherche und Mundpropaganda! Richtig sinnvoll finde ich PEKIP wegen der Motorikförderung (wobei es hier auch „schwarze Schafe“ gibt) und ElBa unter dem Aspekt der Eingewöhnung. Die anderen Kurse haben eher einen Unterhaltungswert, das ist nichts, was man mit ein bisschen Disziplin (Beckenbodentraining) oder Kreativität (Babyschwimmen) nicht auch selbst machen könnte. 😉

Wir nehmen die Kurse natürlich nur wahr, wenn beide fit sind. Wenn Ole im Wachstumsschub mal länger schläft, dann fällt halt was aus, ist eben so – soll ja kein Stress sein. Beim Kanga gibt’s z.B. ne 10er Karte, die abgestempelt wird, das ist ideal. MamaWorkout kann man im Parallelkurs nachholen. PEKIP ist für uns erst einmal ausgefallen.

Was macht ihr denn so? Wie sind eure Erfahrungen?

Schönes Wochenende wünscht Frau Mutterherz 💕

PS: Wenn ich das so lese, wundere ich mich, dass mir dennoch manchmal die Decke auf den Kopf fällt… aber ich war halt vermutlich vorher auch ziemlich eingespannt. 🤷🏼‍♀️